Full text: Manuscripta poetica et romanensia, manuscripta theatralia

T Ms. poet. et roman. 1 
Ulrich von dem Türlin 
Wolfram von Eschenbach 
Ulrich von Türheim 
Pefg- 
I+396+IBl. 
40,8-41,3 x 28,5-29 
Fritzlar? 
1334 
Buchblock beschnitten - IV8 + (V+1)19 + 19V209 + (v-z)?" + (V-4)223 + (V-2)231 + 2V251 + 
(V-2)259 + l1 V369 + (V-3)376 + V386 + (VI-2)396; Bl.9 erst nachträglich zur zweiten Lage gebunden. 
Abfolge der Bl. in den Anfangslagen vor der letzten Restaurierung (1973/74): (V-1)9 + V19; Lage 5 
war ursprünglich verbunden, die richtige Reihenfolge am oberen Rand der Bl. bezeichnet und 1880 
richtiggestellt, ein Mißverständnis der Zeichen bei R. KAUTZSCH S.73 f. - Kustoden, z.B. 29V iii, 386V 
xI - Silberstiftliniierung - Schriftraum 27,5-29,2x17,5-18,5 - zwei Spalten - 40, selten 39 oder 41 
Zeilen, Verse abgesetzt - Textualis; 2Vbe29Vb Bildrubriken mit abweichendem Duktus; 33V-68V ra- 
dierte, ab 70V erhaltene Maleranweisungen in gotischer Kursive (33V-68V von anderer Hand?); 395V 
Widmungsschrift große Textura. 
Buchschmuck: zur Abschnittsgliederung abwechselnd rote und blaue zweizeilige Lombarden mit sorg- 
fältigem Filigranschmuck in der Gegenfarbe; Repräsentanten, zu Anfang mit Farbangaben; zu den 
fehlerhaft gesetzten Lombarden im Wolfram-Teil H.SCHANZE, Wolfram-Studien I (1970) 174 - 1V 
Zierseite: 1" im oberen Spaltendrittel Majestas-Darstellung (15,8 x9,7, gerahmt, Deckfarben auf 
Goldgrund) am oberen Rand beschnitten: Christus in der Mandorla, auf einem Regenbogen sitzend, 
die rechte Hand segnend erhoben, in der Linken ein Buch haltend, umgeben von den vier Evange- 
listensymbolen, Rahmen endet oben in einer gotischen Arkade; darunter am Textbeginn siebenzeilige 
Initiale A (5,5x5,2 Deckfarben auf Goldgrund) mit im Innenfeld kniender Stifterfigur; am linken 
Spaltenrand von der Initiale ausgehend Zierstab in gleicher Technik, am Spaltenende rechtwinklig 
kurz nach links und weit nach rechts ausschwingend, beide Ausläufer mit Drolerien besetzt; am 
Blattrand links neben der Initiale die früheste farbige Wiedergabe des hessischen Wappens, in einer 
Figur der Drolerien wiederholt: im blauen Schild der siebenmal von Rot und Silber geteilte, goldge- 
krönte und -bewehrte, rotgezungte hessische Löwe. Helmdecken: blau-rot. Helmzier: goldene Büffel- 
hömer, außen mit je 7 goldenen Lindenzweigen besteckt; zum Wappen STRUCK S.99, zur Zierseite 
MOLLWO S.26 mit Abb.3 - 70" am Beginn des ,Willehalmf Raum für achtzeilige Initiale A, 163W 
am Beginn des ,Rennewartf Raum für sechszeilige Initiale H, beide nicht ausgeführt - Miniaturen: 
geplant war ein Zyklus von über 461 gerahmten Deckenfarbenminiaturen, davon sind 62 fertiggestellt 
oder begonnen. Bestand: 2Vb-29Vb (Lage 1-3) 33 fertige Miniaturen mit Bildrubriken: 2Vb Graf Heim-
        

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