Full text: Tagebuch des Garnisonsregiments von Knoblauch

74 [mit Bleistift korrigiert in „72“]

            nicht mehr behauptet werden konnte, und die Menge Flücht=
1777   

Julius   linge, welche von diesen Regimentern durch gekommen zeiget

            was der Überrest hätte thun können, wenn die dabei übrig=

            gebliebenen Officiers sich ihrer Pflicht erinnert und nicht bei

            Seite gesetzt hätten, was sie mir, der Ehre meines Corps und

            sich selbst schuldig gewesen.   Die eigentliche Umstände die=

            ses Schimpfes sind mir noch zur Zeit unbekannt.   Es ist

            mir aber keine Relation davon zu Gesicht gekommen, wo=

            durch er nicht bestätigt werde.   Dem Herrn General-Lieutn.

            gebe hiermit auf, bei Wiederkunft der Officiere alles genau

            zu examiniren und mir einen pflicht mäßigen Rapport

            von dem wahren Zusammenhang der Sachen abzustatten.

            Ich sehe mich gezwungen an den Schuldigen ein Exempel

            zu statuiren und declarire zum Voraus, daß diese

            Regimenter niemals wieder Fahnen bekommen werden,

            wenn sie nicht deren ebenso viel vom Feinde wieder er=

            obern, als sie auf eine so schimpfliche Art verloren haben.

                                                                                                   Dem

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