Full text: Hochfuerstl. Hessen-Casselischer Staats- und Adreß-Calender (1778)

Anhang 
143 
Postillions - Geld, auf je^er Station — 2 Groschen 
An dem Haupt-Orte, wo oer Wagenmeister auf- 
• ' packen ttmß, diesem — — 2 
Zc>, höchstens üoPfund kann derPassagier frey mitnehmen. 
4) Wegen der Extra- Posten wird zur Nachricht gegeben, baj , 
a) vor ei« Pferd zur fahrenden Post per 
Meile — — —— 8 Groschen 
und dem Postillion mit 3 oder 4 Pferden zu 3| 
oder 3 Meilen — 8 — 
Zu 6 Pferde» und 2 Postillions — 10 —* 
Auf eine Station zu IZ oder 2 Meilen a 3 oder , 
4 Pferden — — — 6 — 
Auf eine dergleichen zu 6 Pferden — 8 — 
Schmiergeld oder Wagenmeister-Gebühr —- 2 — 
b) vor ein Pferd zu Estaffeten per Meile 10 — 
und 
c) vor ein Courier-Pferd per Meile — 12 — 
zu zahlen ist. 
Postillions-Gebühr wie bey einer Extra-Post von 3 bis 4 
Pferden. 
5) Dienet dem Publico zur Nachricht, daß bas Posthaus jezt 
auf dem Königs-Platz ist, und die ordinaire Postwagen, so 
weit als die Hochfürstl. Posten sich erstrecken, sämtlich be 
deckt und sehr bequem eingerichtet sind. 
Nachricht, 
wegen des Transports der Waaren von Carlshafen 
nach Cassel und wieder zurück. j 
3 ur Beförderung des Commercii ist die Veranstaltung gemacht, 
daß zum Behuf der Speditionen und Transport der Waaren 
von hier bis Carlshafen und von dort anhero zurück, wöchent 
lich 6 bis 8 Wagen, ohne die bereitstehende Nebenwagen, von 
Carlshafe» abgehen; und derCentner wird von Carlshafen bis 
«ach Cassel mit 7 Aldus; für den Centner Rückfracht.hingegen, 
von
	        

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