Sehenswürdigkeiten Theater Konzerte
1. Teil
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6) Städtische Volksbüchereien und Lesehallen.
Verwaltung: Holland. Str. 21 i Raths. 492 u. 494 [352 11].
Direktor: Hans Grässel.
Ausleihestunden der Stadt. Volksbüchereien
Polstvbüciierei I
Holländ. Str. 21 ,
Volksbücherei III
(Gräfestr. 18)
Montag
11—13,16'/,—19'/,Uhr
11-13, 17-20 Uhr
Dienstag
11—13,16' ,-19' ,Uhr
17—20 Uhr
Mittwoch
11—13 Uhr
11—13 Uhr
Donnerstag
I l -13,16'/,—19'/,Uhr
11-13 Uhr
Freitag
11 —13,16'/,— 19'/,UI)r
17—20 Uhr
Sonnabend
11—13 Uhr
Keine Ansleihe
Volksbücherei II, füher am Unterneustädter Kirchplatz, wird dem
nächst im Stadtteil Vettenhausen neu eingerichtet werden.
Volksbücherei I V (Wolfhager Str. 177): Dienstag u. Freitag 18—19
Uhr.
Volksbücherei V*) (Niederzwehren, Kirchweg 1): Montag und
Donnerstag 18—20 Uhr.
Volksbücherei Vl ') (Harleshausen, Steinstr. 2): im Winterhalbjahr
Dienstag und Freitag 18—19 Uhr, im Sommerhalbjahr nur
Freitag 18—19 Uhr.
Volksbücherei VII (Rordshansen, Friedhofsweg 2): Freitag 17—19
Uhr.
Volksbücherei VIII (Oberzwehren), IX (Waldau) u. X (Wolfsanger)
in Vorbereitung.
Öffnungszeit der Stadt. Lesehallen:
Lesehalle I, Holländ. Str. 21 (Gildehaus):
Geöffnet an allen Wochentagen 10—13 und 17—21 Uhr.
Lesehalle III, Gräfestr. 18 (Wehlheiden):
Geöffnet an allen Wochentagen 11—13 Uhr,
am Dienstag und Freitag auch 17—20 Uhr.
Das Rathaus, in den Jahren 1905—1909 nach den Entwürfen von
Karl Roth (Darmstadt) erbaut. Prachtvoller Monumentalbau
im Barockstil. Sehenswert sind vor allem im Hauptgeschoß
die Sitzungssäle und im Erdgeschoß der Trausaal. Vom Rat-
hausturm herrlicher Blick auf Kassel und Umgebung. Sehr
stark besuchter Ratskeller (Städtische Kellerei)
Die Stadthalle im Westen Kassels ist nach den Plänen der Architekten
Professor Hummel und Stadtverwaltungsbaurat Rothe ge-
baut. Das monumentale Gebäude enthält Säle und Gesell-
schaftsräume, die mehr als 3000 Personen Platz bieten und
einen vornehmen Mittelpunkt abgeben für gesellschaftliche und
künstlerische Veranstaltungen. Die im Festsaal befindliche
Konzcrtorgel umfaßt 72 Register. An die Stadthalle schließt
sich ein etwa 4000 Personen fassender Konzertgarten an. A n -
träge auf Überlassung der Säle u n d des
Gartens nimmt die Stadthalle nverwal-
t u n g Rathaus »•* Raths. [352 11] entgege n.
In der angegliederten Tagesgaststätte — Pächter Georg
Hafer 317 81 — kommen auch die Stadtkellereiweine zum
Ausschank.
Gewerbehalle. Vors.: Bürgermeister E. Brunner, Stellvertreter:
Museumsdirektor Prof. vr. Luthmer von Amts wegen.
Geschäftsführer und Bibliothekar: P. A. Kirchvogel. Räume
mit Lesesaal für Patentschriften im Gebäude des Kupferstich-
kabinetts Adolf-Hitler-Platz 6 #-*- 32140. Geöffnet wochen
tags 10—13 Uhr.
*) Die Volksbüchereien V und VI dienen zugleich der Staat!.
Beratungsstelle für das Büchereiwefen im Regierungsbezirk Kassel
als Arbeitsbüchereien.
Marmorbad in der Karlsaue. Marmorskulpturen von P. S. Mon-
not; Motive aus der griechischen Mythologie. Erbaut 1720
bis 1728 von Landgr. Karl. Besuchszeiten des Marmorbades:
Das ganze Jahr geöffnet von 9—13 und 15—17 Uhr. Auch
außer der Besuchszeit ist das Marmorbad nach Möglichkeit
zu besichtigen; man bittet an der Tür zu schellen.
Orangerieschloß in der Karlsau, unter Landgraf Karl erbaut 1701
bis 1711 im reinsten Barockstil.
Residenz-Palais am Friedrichsplatz (weißes und rotes Schloß),
Eingang Königsstraße. Ehemalige Residenz der hessischen
Kurfürsten. Prunkvolle innere Ausstattung. Die Fahnen
und Standarten des ehemaligen 11. und 18. Armeekorps
sind in einem Saal aufgestellt bezw. ausgehängt und werden
bei Besichtigung des Schlaffes mitgezeigt. — Besichtigung:
Sonntags 9—14 Uhr; wochentags im Winter täglich von 9
bis 16, im Sommer täglich von 9 bis 17 Uhr. Eintritts
karten je 50 Pfg. sind bei der Schloßverwaltung zu haben.
Geschlossene Schulklassen, Vereine und nationalsozialistische
Verbände in geschlossenen Führungen zahlen ermäßigte
Preise.
Fürstengräber auf dem alten Friedhof am Lutherplatz. Grabstätte
des letzten Kurfürsten von Hessen, seiner Mutter, der Kur-
fürstin Auguste geb. Prinzessin von Preußen, seiner Groß-
mutter, der letzten Landgräfin und ersten Kurfürstin Earo-
line geb. Prinzessin von Dänemark, sowie seiner ältesten
Schwester Prinzessin Caroline, mit Sammlung hes
sischer Andenken (Heimatsmuseum) im Mausoleum
daselbst zur freien Besichtigung geöffnet am 1. und 15.
jeden Monats von 9—13 und 15—18 Uhr.
Türme der St. Martinskirchc. Herrliche Aussicht, täglich zugänglich
Martinskirche erbaut etwa seit 1300.
Denkmäler:
a) Denkmal des Landgrafen Friedrich II. auf dem Friedrichsplatz;
b) Denkmal des Landgrafen Karl auf dem Karlsplatz;
0) Heffendenkmal zur Erinnerung an die Opfer der französischen
Fremdherrschaft in der Karlsau unterhalb der „Schönen
Aussicht":
d) Auetor am Justizgebäude:
«) Adolf-Hitler-Bllste im Rathaus;
k) Hindenburgbüste im Rathaus;
g) Epohrdenkmal, gegenüber dem Friedrichsplatz;
h) Möllcrdenkmal in der Stadthallenanlage;
1) Schomburg-Denkmal in der Stadthallenanlage;
k) Denkmal der Einigung Deutschlands am Adolf-Hitler-Platz;
l) Denkmal Philipp des Großmütigen auf d. St.-Martins-Platz;
in) Papinbrunnen vor dem Raturalien-Museum, Kolonnaden;
n) Bücherwurm-Brunnen (Murhardbibliothek);
<>) Hessische Kriegerehrung, stimmungsvolle Teraffenanlage von
der Schönen Aussicht zur Karlsau, zur Erinnerung an die
Opfer des Weltkrieges 1914/18;
p) Löwenbrunnen auf dem Friedrich-Wilhelms-Platz;
q) Fischbrunnen in der Unteren Karlsstraße;
r) Zaitenstock, untere Fuldagasse, Wahrzeichen des tausend
jährigen Kassels.
Die Karlsaue, 150 ba großer Hochwaldpark mit prächtigem und sel
tenem Baumbestand. Von Landgraf Karl angelegt und von
Landgraf Wilhelm IX. zu dem heutigen Naturpark um-
geschaffen. Hier das Orangerieschloß, das Marmorbad, der
Auteich mit tempelgeschmückter Insel, sowie die Insel Sieben-
bergen mit hervorragender Pflanzensammlung. Am westlichen
Ende befindet sich die Kunstakademie, in der Nordecke die
Hessenkampfbahn.