Full text: Adreßbuch der Residenzstadt Cassel sowie der Ortschaften Harleshausen, Ihringshausen, Niedervellmar, Niederzwehren, Oberzwehren, Sandershausen, Waldau, Wolfsanger, Gutsbezirke Fasanenhof und Wilhelmshöhe (Jg. 79.1912)

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Städtische indirekte Steuern. 
Teil I 
Durch Einspruch und Klage wird die Verpflichtung Ktt Zahlung nicht aufgehalten. 
§ 14. Zuwiderhandlungen gegen die durch diese Steuerordnung oder in Gemäßheit der 
Bestimmungen derselben vom Magistrat den Unternehmern auferlegten Verpflichtungen werden 
mit einer Strafe bis zu 30 M. geahndet. 
§ 15. Diese Steuerordnung tritt mit dem Tage ihrer Bekanntmachung in Kraft. 
Cassel, den 15. März 1909. 
D. Wirtschaftserlaubnis-Steuer. 
Boi Neu-Erlaubnis: 
Spirituosen-Kleiuhandol in Flaschen. 
Gewerbesteuerfreier Betrieb . . . 
Betrieb in Gewerbesteuerklasse IV . 
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300 Mk. 
600 „ 
1200 „ 
2400 „ 
3600 „ 
5000 „ 
Bei Besitzwechsel, wenn letzte Erlaubnis vor Einführung der Steuerordnung erteilt: Die 
Hälfte der vorstehenden Sätze. Wenn letzte Erlaubnis nach Einführung der Steuerordnung, aber 
vor mindestens zwei Jahren erteilt: Ein Achtel der Sätze. 
E. Hundesteuer. 
Die Steuer beträgt für jeden Hund 25 Mk. jährlich. Ermäßigung auf 3 Mk. für einzelne 
Wachthuude und für Zughunde unter bestimmten Bedingungen und nach dem Ermessen des 
Magistrats zugelassen. Anmeldungsverpflichtung binnen 14 Tagen nach Anschaffung oder nach 
dem der Hund drei Monate alt geworden ist. Unterlassene Anmeldungen werden bestraft. 
Fälligkeitstermine 1.—14. April und 1.—14. Oktober oder bei der Anmeldung (ohne voraus- 
geheade Aufforderung). Hauswirte und Stellvertreter sind zur Auskunftseiteilung verpflichtet. 
Zuwachssteueramt Cassel-Stadt. 
Veranlagung und Erhebung der Reichswert-Zuwachssteuer nach dem Gesetz 
vom 24. Februar 1911. 
Die Steuer beträgt: 
10 vom Hundert bei einer Wertsteigerung von nicht mehr als 10 vom Hundert des Betrages, 
der sich aus dem Erwerbspreis und den Zu- und Abrechnungen (§§ 14—16, 21 des Ge 
setzes) zusammensetzt, 
11 vom H. bei einer Wertsteigerung von mehr als 10 v. H. bis einschl. 30 v. H. dieses Betrags, 
10 OA RA 
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dieses Betrags. 
Die Steuer ermäßigt sich für jedes vollendete Jahr des für die Steuerberechnung 
maßgebenden Zeitraums um eins vom Hundert ihres Betrags. Ist das Grundstück vor dem 
1. Januar 1900 erworben, so beträgt die Ermäßigung für die Zeit bis zum 1. Januar 1911 
eineinhalb vom Hundert jährlich. 
Steuerbeträfe, die im ganzen unter zwanzig Mark bleiben, werden nicht erhoben.
	        

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