Full text: Adreß-Buch von Kassel und Umgebungen (Jg. 36.1869)

Wittwe und Kinder in der Armuth? Eine Versicherung hätte sie 
davor bewahrt. — Fabrikanten, welche ihre Etablissements 
gern ihren Söhnen vererben wollen, ohne ihnen die nöthigen 
Mittel zur Geschäftsführung zu entziehen, werden dies am Besten 
erreichen, wenn sie sich durch eine Lebens-Versicherung dasjenige 
Capital sichern, welches sonst für die anderen Erben dem Ge 
schäfte entzogen werben müßte. — Beamte, Gelehrte. 
Offiziere, auf ein bestimmtes Einkommen angewiesen, welches 
zu einer sparweisen Ansammlung eines Capitals selten hinreicht, 
wie wollen sie die Zukunft ihrer Familien besser sichern, als 
durch den Abschluß einer Lebensversicherung, wozu unter Um 
ständen die tägliche Ersparniß einiger Groschen hinreicht? — 
Gutsbesitzer, welche ihr Grundeigenthum ungetheilt ihrem 
ältesten Sohne hinterlassen wollen, oder dazu vielleicht durch 
Familien-Stipulationen gezwungen sind, wie können, sie ihren 
anderen Kindern besser gerecht werden, als wenn sie durch eine 
Lebens-Versicherung denselben ein besonderes Capital zu er 
werben suchen? 
Es sind dies nur einige Hinweise auf die mannigfaltigen 
Vorkommnisse im menschlichen Leben und wie solche jeden Stand, 
Arm und Reich, auf's Engste berühren; die Lebens-Versicherung 
schützt vor jeder Eventualität. 
Die Lebens-Versicherung ist aber auch Pflicht jedes denkenden 
Menschen; unversichert sein, heißt gegen den Tod 'spielen, da 
man ohne dieselbe die Zukunft der Leinen dem Zufall anheim- 
giebt, während solcher durch die Versicherung beseitigt wird. 
Die Royale Beige zu Brüssel, von ihrer Erfahrung und 
von dem Wunsche geleitet, legitimen Bedürfnissen vorsichtiger 
Personen zu entsprechen, bietet ein vollständiges System von 
Lebens-Versicherungs-Combinationen dar. 
Die Gesellschaft schließt unter den liberalsten Be 
dingungen zu festen Prämien: 
1. Versicherungen auf den Todesfall für die ganze 
Lebensdauer. 
Mittelst dieser Versicherung verpflichtet sich die Gesellschaft, 
gegen Zahlung einer lebenslänglichen oder auf bestimmte Zeit 
dauer festgesetzten Prämie, nach dem Tode der versicherten Person 
- zu welcher Zeit deren Tod auch erfolge — eine bestimmte 
Summe an dessen Wittwe, Kinder oder sonstige Nutznießer des 
Versicherungs-Contractes zu zahlen. 
Beispiel: Jemand, 35 Jahre alt, will zu Gunsten feinet Erben 
eine Summe von 1000 Thalern versichern und dafür lebens 
länglich die Prämie zahlen, so beträgt diese 2 Thlr. 16 Sgr. 
9 Pf. xro 100 Thlr., also 25 Thlr. 27 Sgr. 6 Pf. jährlich.
	        

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