Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1819)

militairpflichtigen Unterthanen des hiesigen Amts 
bezirks, deren Aufenthaltsort unbekannt ist: A) aus 
Wehlheiden: r) Ludwig Ritter, 2) Carl Jun-g- 
nmnn, 3) Johannes Dithmar, 4) Ludwig See 
bach, 5) Daniel Kunoth, 6) Johannes Schiff 
mann, 7) Johannes Schuchard, 8) Henrich We 
ber, 9) Ludwig Weber, 10) Friedrich Maurer, 
n) Johannes Kersten; Z) auö Wahlershausen: 
i2) George Leonhard, 13) Jost Henrich-Butte, 
14) Caspar Schreiber, -5) Nicolaus Reuderl, 
ib) Nicolaus Knaust, 17) Moritz Engel, 18) Wl- 
helm Ziegler; 6>aus K'rrchdittmold: 19) Werner 
Volte, 20) Andreas Stollmann, 21) Ludwig. 
Geilhardt; v) aus Rothendrttmold: 22) Jacob 
Loth, 23) Christoph Rüppell, 24) Johannes Waß- 
murh, 25) Valentin Waßmuth, 26) Jacob Heinz 
mann, 27) Valentin Holle; „ JE) auö Niederzweh 
ren : 28) Andreas Rehwald; F) auö Oberzwehren r 
29) Martin Siebert, 30) Johann Hermann Sie 
bert, $0 Johannes Wilcke; G) auö Breitenbach r 
Z2) George Halberstadt; FI) auö Ehlen: 3z) Jo 
hann Conrad Viereck, hierdurch vorgeladen, sich 
vor dem Ablaufe des Monats December dieses Jah 
res , so ge wiß vo r dem unterzeichneten Beamten zu 
sistiren, uAFuFer ihre allenthalblge Qualisication 
zum-Militairdienst nach vorgängiger Untersuchung 
die Entscheidung zu erwarten, als die Zurückblei 
benden sich selbst beizumeffen haben, daß ihr gegen 
wärtiges und zukünftiges Vermögen, wegen dessen 
Verabfolgung den Verwandten und Vormündern 
bereits bei. Strafe doppelter Zahlung das Nöthige 
aufgegeben worden ist, als dem Staate verfallen, 
betrachtet und eingezogen werde. 
Wilhelmöhöhe, am 17. April 1819. 
Kurfürstl. Hessisches Jusiitz-Amt Hierselbst. 
Neuber. 
5, Johann Henrich Barth ; Sohn des verstorbenen 
Einwohners Valentin Barth von Hattenbach, hie 
sigen Amtes, ist vor geraumen Jahren in hie Fremde 
gegangen, und hat nichts von sich hören lassen. 
Seine hinterlassene einzige Schwester, des verstor 
benen Joh. Heinrich Voß zu Hattenbach zweite Ehe 
frau, Anna Martha ged. Barth, hat während 
vielen Jaliren die Zinsen ihres obigen Bruders 
zurückgelassenen, in zsRthlr. annoch bestehen sol 
lenden Vermögens gezogen, ihren obgenannten 
Ehemann in den Ehepacten zu ihrem Universal- 
Erben eingesetzt, und dessen Kinder, nämlich des 
Tagelöhners Heinrich Thau Ehefrau geborne Voß 
zu Gerodorf und die nun verstorbene Ehefrau des 
Jacob Schade geborne Voß zu Hattenbach substi- 
- tuirt. Da nun besagte Hinterbliebene Erben den 
Nachlaß des obigen Johann Heinrich Barth, wel 
cher, vermöge beigebrachten Kirchenbuchö-Eztract, 
gm 12. April 1745 getauft, mithin das 7vste Lebens 
jahr zurückgelegt hat, in Anspruch genommen und 
um Extradttion desselben gebeten haben; als wird 
besagter Johann Henrich Barth oder dessen hinrer- 
bliebene Leibes-Erben und alle diejenigen, welche 
gerechte Ansprüche an dessen Nachlasse zu haben 
glauben, hiermit edictaliter vorgeladen, in ter 
mino den 21.'Mal k. I., Morgens 9 Uhr, auf 
hiesiger Amtsstube zu erscheinen, sich gehörig zu 
legitimiren und ihre Ansprüche geltend zu machen, 
widrigenfalls der bemeldete Barth für todt erklärt 
und dessen Vermögens - Nachlaß an vbgrdachte 
Voßifche Kinder verabfolgt werden soll. 
Niederaula, am 28. August 1818. 
K. H. Justitz-Amt dahier. Der Amtmann Buch. 
Vorladung der Gläubiger. 
1. Alle diejenigen, welche an dem hiesigen Schuhma 
cher Henrich Herrmann und dessen Ehefrau Anne 
Elisabeth geb. Finck Forderungen auö dem einen 
oder andern Grund zu machen haben, werden hier 
durch aufgefordert, den 8. Junii d. I., Morgens 
. 9 Uhr, vor hie-.-cm unterzeichneten Justitz - Amt 
zu erscheinen und ihre Forderungen zu Protocoll zu 
geben und rechtlich zu begründen, widrigenfalls 
aber sich der vhnfehlbaren Praclusw.n zu gewärti 
gen. Homberg, am 19. Marz 1819. 
, Kurf. Hess. Justitz - Amt das. Kleyensteuber. 
In fidem St mb erg er. 
2. Gegen den Schulzen Christoph Günther in Marz 
hausen haben sich so viele Gläubiger erhoben, daß, 
besonders bei der bestrittenen Qualität ferner Grund 
besitzungen, höchst wahrscheinlich eine Jnsufficienz 
des Vermögens zur Deckung der Schulden hervor 
gehen wird, und schon jetzt vorsorglich die Seque 
stration der Auskünfte aus dem Guth desselben, 
welches nach dessen Behauptung ein Ecbzinsguth, 
nach der Behauptung des Königlich Hannoverschen 
Klosters Mariengarten aber, ein Erbmeierguty ist, 
hat erkannt werden müssen. Jur nähern Untersu 
chung des Status activorurn et passivorum, so 
wie zugleich zum Versuch der Güte, wird deshalb 
Termin auf den 19. Junii d. I. bestimmt, in wel» 
chem die Gläubiger des genannten Schulzen Gün 
ther ihre Forderungen zu liquidiren, zu begründen 
und sich auf die Vergleichs-Vorschläge zu erklären 
oder zu gewärtigen haben, daß sie dem Beschluß 
der Erschienenen für beitretend angesehen werden. 
Witzenhausen, am 19. April 1819. 
Kurfürstl. Justitz-Amt hierselbst. Plümcke. 
ln fidem Rausch. 
3. Alle sowohl bekannte als unbekannte Gläubiger deö 
Ernst Holland und dessen Ehefrau Christina Bar 
bara geborne Erle dahier, werden hierdurch vorge 
laden , ihre Forderungen in termino den 19. Mai 
dieses Jahrs, bei Strafe des Ausschlusses damit, 
zu profitiren und gehörig zu begründen, auch zu 
gleich des Versuchs eines Vergleichs zu gewärti 
gen , da der Erlös aus den verkauften Grundstücken
	        

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