Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1819)

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rrmgs - Termin auf Frertag den 7. Mai, Vormit 
tags um 10 Uhr, sei Kurfürstlichem Stadtgericht 
angesetzt worden, worin mit dem angezeigten Gebot 
der Anfang zum weitern Bieten gemacht werden 
soll. Kaufliebhaber, welche mehr zu bieten geson 
nen sind, haben sich alsdann einzufinden, aufzu 
bieten, und auf das höchste Gebot nach Befinden 
den Zuschlag zu erwarten. Am 26. März 1819. 
Kurf. Hess. Stadtgericht daselbst. Burchardi. 
W eple r, Stadtgerichts - Srcretarius. 
47 ♦ Cassel. In dem abgehaltenen Versteigerungs- 
Termin über das zum Verkauf gebrachte, den 
Erben des verstorbenen Metzgermeisters Henrich 
Fuhrmann zuständige Hauö dahier in der Waisen 
hausstraße unter Nr. 1016, zwischen dem Buch 
drucker Bischofs und vormaligen Riesefchen Hause 
gelegen, ist -über das bereits vorhin geschehene 
Gebot der 1010 Rthkr. kein weiteres Gebot erfolgt, 
und daher auf Ansuchen nochmahliger Steigerungs 
Termin auf Freitag den 7. Mai, Vormittags um 
10 Uhr, angesetzt worden , worin mit dein ange 
führten Gebot die weitere Steigerung angefangen 
werden soll. Kauflustige haben vor Kurfürstlichem 
Stadtgericht sich alsdann einzufinden, aufzubieten, 
und nach Befinden auf das Höchte Gebot den Zu 
schlag zu erwarten. Am 50. Marz 1819» 
Kurf. Hess. Stadtgericht daselbst. Burchardi. 
Wepler., Stadtgerichts - Secretarins. 
48. Cassel. Zum nochmaligen Ansgebot des dem 
Bäckermeister Henrich Krug, dermalen dessen Witwe 
und Erbe« zustehenden Gartens dahier vor dem 
Frankfurter Thore an der Straße gelegen, nach 
Ch. E. Nr. 44. und 45. & Ack. 6| Rt. groß, mit 
3§ Metze Korn jährlich zum Hofhospital abzuge 
ben beschwert, ist gebetene.maßen anderweiter 
Steigerungs-Termin auf Frertag den 7. Mai 
angesetzt worden, worin mit dem im vorigen Ter 
min erfolgten Gebot der 400 Rthlr. der Anfang 
beim Bieten gemacht werden soll. Kaufliebhaber 
haben sich alsdann, Vormittags um 9 Uhr, vor 
Kurfürstlichem Stadtgericht einzufinden, mehr zu 
bieten und auf das höchste Gebot nach Befinden den 
Zuschlag zu erwarten. Am 6. April 1319. 
Kurf. Hess. Stadtgericht daselbst. Burchardi. 
Wepler, Stadtgerichts - Srcretarius. 
Verpachtungen und Vererbleihnngen. 
». In Auftrag der Herren Gebrüder von Trott zu 
Solz, Ober-Appellations-GerichtS-Rath und Ober- 
Vorsteher von Trott zu Cassel und Regierungs-Rath 
von Trott zu Hanau, soll das denselben zustehende 
Guth zu Bellers, welches zuPetri-Tag 1820 Pacht 
er? wird, von mir dem Unterzeichneten, in meiner 
Wvyt'.ng dahier zu Nentershausen, Sonnabends 
Jf? u nuf das Meistgebot, von Morgens 9 
vrs 12 uyr unter denen bei mir meder- 
gelegten Bedingungen, auf 6 oder auch mehrere 
^ahre. verpachtet werden, und sind diese Bedingun- 
en sowohl vordem Termin einzusehen, alö sel 
ige in dem Termin selbst dem Pachtlustigen zuvor 
bekannt gemacht werden sollen. Das Guth selbst 
besteht auS^ohngefahr: i) 5; Ack. 10 Rt. Haus, 
Hofraide, Scheuer, Stallungen und sonstigen Ne 
bengebäuden, welche Gebäude sämmtlich un vori 
gen Jahre durchaus reparirt und in den besten 
Stand gesetzt worden sind; 2) 1343 Ack. 7 Rt. 
Land; 5) 24^ Ack. 7 § Rk Wiesen; 4) 5^ Ack. 
3l Rt. Garten; 5) aus der in denPachtbedrngun- 
gen näher bezeichneten Hude. Annehmliche Pacht- 
liebhaber haben sich daher an dem besagten Tage 
und bestimmten Zeit und Ort bei mir einzufinden, 
und bei annehmlichen Geboten, nach vorgängiger 
Genehmigung der Guthsherren, des Zuschlags als 
bald zu gewärtigen. Nentershausen, am 2. April 
1819. Der Advocat B. A. Mur hard» 
2. Auf Ansuchen des über des Drechslermeisters Za- 
00b Rößler Kinder bestellten Vormunds, Drechs- 
: lermeister Küchler, ist. zur Verpachtung des in sei 
ner Curanden Haufe, dahier in der Martinistraße 
Nr. r8, bisher zur Wirthschaft benutzten Gelasses, 
bestehend aus zwei Stuben, acht Kammern, Küche, 
Holzstall, Stallung für itzPserde, zwei Boden und 
Keller, nebst der Wirthschaft^ Gerechtigkeit zum gol 
denen Löwen, anderweiter Steigerungs-Termin auf 
Freitag den zo. April, Vormittags um 10 Uhr, 
angesetzt worden, worin mit dem bereits gescheh-nen 
Gebot der 85 Rthlr. die Steigerung angefangen 
werden soll. Pachtliebhaber, welche hierzu rück- 
sichtlich einer zu leistenden Caution qualifi'cirt sind, 
haben sich alsdann vor unterzeichnktem Stadtge 
richt einzufinden, ihre Mehrgebote zu Protokoll ab 
zugeben und nach Befinden den Zuschlag auf das 
höchste Gebot zu erwarten. Am 6. April 1819. 
Kurf. Hess. Stadtgericht daselbst. Burchardi. 
Wepler, Stadtgerichts - Secretarins. 
Logis in Cassel zu vermte/Hen. 
1. In der Wilhelmshöher Allee, neben der Bleiche, 
Nr. 5, ein Logis : zwei Stuben, Eabinet, zwei 
Kammern, Küche, Keller, zwei Boden, Mitge- 
brauch des Waschhauses. 
L. Hinter dem Marstall in Nr. 723 gleicher Erde 
zwei Stuben, drei Kammern, Küche, Keller und 
Schweinestall, zu jedem Gewerbe passend, sogleich 
oder auf Johannis; das Nähere erfährt man im 
untersten Stadtkeller. 
3. In der untern Königsfiraße bei dem Weißbinder- 
meister Umbach Stube, Kammer und Küche, mit 
oder ohne Meubles, sogleich. 
4. In der Bremer Straße Seim Iimmermeister Schach 
ryehrere Etagen, sogleich oder auf Johannis.
	        

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