Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1819)

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Termin auf Freitag den 26. Marz , Vormittags um 
10 Uhr, angesetzt worden, worin mit dem bisher 
erfolgten Gebot der 4000 Rthlr. der Anfang zum 
Bieten gemacht werden soll.. Kaufliebhaber werden 
hierdurch eingeladen, sich alsdann vor Kurfürstli 
chem Stadtgericht einzufinden, mehr zu bieten und 
auf das höchste Gebot nach Befinden den Zuschlag 
zu erwarten. Am 19. Februar 13*9. 
Kurf. Hess. Stadtgericht daselbst. Burchardi. 
Wepler, Stadtgerichts - Secretarius. 
40. Cassel. Zum nochmaligen Ausgebet des zum 
öffentlichen doch freiwilligen Verkauf gebrachten, 
der Witwe des Kaufmanns Franz Dieterich, geb. 
Heise, und deren Kindern zustehenden Hauses, da 
hier am Brink unter Nr. 420, zwischen dem Kauf 
mann Hartmann und Witwe Zahn gelegen, ist 
gebetenermaßen anderweiter Steigerungs-Termin 
aufFreitag den 26. März, Vormittags um 10Uhr, 
vor Kurfürstlichem Stadtgericht angesetzt worden, 
worin mit dem erfolgten Gebot der 5000 Rthlr. 
der Anfang zum weitern Bieten gemacht werden 
soll. Kaufliebhaber haben sich alsdann einzufinden, 
aufzubieten und nach Befinden auf das höchste Ge 
bot den Zuschlag zu erwarten. 
Am 26. Februar 1819. 
Kurf. Hess. Stadtgericht daselbst. Burchardi. 
Wepler, Stadtgerichts - Secretarius. 
41. Cassel. Ausgeklagter hypothekarischen Schuld 
forderungen halber, ist der öffentliche Verkauf des 
dem Schuhmachermeister Christian Meiß und dessen 
Ehefrau, geb. Goßmann, zuständigen Wohnhau 
ses , dahier in der Schloßstraße unter Nr. 405, 
zwischen dem Essigbrauer Weitzel und Blechschmidt 
Fr ölich gelegen, nebst Zubehör, erkannt, und des 
halb Steigerungs-Termin aufFreitag den28.Mai, 
Vormittags um 9 Uhr, angesetzt worden.. Kauf 
liebhaber und etwaige sonstige Pfandgläubiger, 
haben sich alsdann vor Kurfürstlichem Stadtgericht 
einzufindcn, Erstere um ihre Gebote zu thun. Letz 
tere aber um ihre Ansprüche, bei Vermeidung der 
Erlöschung ihres Hypotheken-Rechtö, zu Protocoll 
anzuzeigen und wertere Verfügung zu erwarten. 
.Am 25. Februar 1819. 
Kurf. Hess. Stadtgericht daselbst. Burchardi. 
Wepler, Stadtgerichts - Secretarius. 
42. Cassel. Auf das ausgeklagter hypothecarischcr 
Schuldforderung halber zum öffentlichen Verkauf 
gebrachte, dem Blechschmidt Friedrich Bock und 
dessen Ehefrau zustehende Haus dahier in der Ae- 
gydienstraße, zwischen dem Riemer Aubry und 
Strumpfweber Völker, unter Nr. 741 gelegen, ist 
in dem deshalb abgehaltenen Termin kein Gebot 
geschehen, daher gebetenermaßen anderwriter Stei 
gerungs-Termin aufFreitag den 2. April, Vor 
mittags um 9 Uhr, angesetzt worden, worin Kauf- ‘ 
lieb ha der vor Kurfürstlichem Stadtgericht sich ein- 
Zusinden, ihre Gebote zu thun und auf das höchste 
Gebot nach Befinden den Zuschlag zu erwarten ha 
ben. Am 2z. Februar 1819. 
Kurf. Hess. Stadtgericht daselbst. Burchardi. 
k pt p.ler , Stadtgerichts -Secretarius. 
4Z» Cassel. Da m dem ersten Termin auf das dem 
Herrn Geheimen Rath Lennep zugehörige, in hie 
siger Stadt unter der Nr. 119z in der Wilhelmö- 
hoher-Dtraße am Garde-du-Corpö-Platze gelegene 
Wohnhaus mit Zubehör kein annehmliches Gebot 
erfolgt, und daher ein weiterer Verkaufs-Termin, 
auf Mittewoche den 29. März d. I. anberaumt 
worden ist, fo werden Kauflustige hiermit eingela 
den, an dem genannten Tage Vormittags um 11 Uhr 
rn der Wohnung des Unterzeichneten Nr. 85 der 
oberen Carlöstraße sich einzufinden und ihre Gebote 
abzugeben. Zugleich wird bemerkt, daß der Herr 
Verkäufer geneigt fern wird, auf ein annehmliches 
Gebot sofort die Zuschlagsertheilung zu genehmigen. 
Am 28. Februar 1819. 
F. Ebert, Regierungs-Secretarius. 
44. Cassel. Auf den, dem Herrn Hauptmann Seelig 
und dessen Gattin zugehörigen, dahier vor dem 
Weser-Thor zwischen dewGartnerKayser und dem 
Kaufmann Herrn Klocke gelegenen, zum Verkaufe 
angebotenen Garten ist in dem am iten d. gestan 
denen Termin kein hinreichendes Gebot erfolgt. Ein 
weiterer und letzter Termin wird daher auf Mon 
tag den 22ten d. hierzu bestimmt, und Kaufliebha 
ber dazu eingeladen. Am. 4. Marz 1819. 
Kemps, Regierungs-Procurator. 
45♦ Cas.se l. (£tn Garten, im Franzgraben gelegen, 
ohngefähr H Ack. groß, mit einem Häuschen und 
Brunnen versehen, stehet aus der Hand zu verkau 
fen. Die Hof- und Waisenhaus-Buchdruckerei 
giebt weitere Nachricht. 
Verpachtungen und Vererbleihungen. 
1. Nächste Ostern soll die in der Clauöstraße am 
Geißfluß liegende I. G. Göbelsche Färberei mit 
allen dazu nöthigen Geräthschaften, nebst dem 
Wohnhaus, Scheuer, Stallung und dahinter lie 
gendem Garten, wozu ausserdem noch, nach Verlan 
gen, ein daran grenzender, mit den edelsten Obst 
sorten bepflanzter Gras- und Küchengarten und 
darin befindlichem massiven, zu jedem Gebrauch nütz 
lichen Gebäude, abgegeben werden kann, auf sechs 
oder mehrere Jahre verpachtet werden. Das Wohn 
haus selbst enthalt vier große und zwei kleine heitz- 
bare Zimmer, acht Kammern, zwei gedielte Boden, 
zwei Küchen nntSpaarosen und S^aarheerd verse 
hen, Keller und Brunnen. Auswärtige Liebhaber 
können sich deshalb, in frankirten Briefen, an den 
unterzeichneten Vormund der I. G. Göbelschen 
Kinder, wenden, und die näheren Bedingungen er 
fahren. Hersfeld, am 28. Februar 1819. 
George Henrich Göbel.
	        

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