Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1819)

Mittwoch, den vfî* Januar 1819. 
Beförder- und Veränderungen. 
Die angetragene Versetzung des bisher zu 
Fulva gestandenen Postmeisters von Gruben 
an die Stelle des auf sein Ansuchen in Ruhestand 
^setzten Postmeisters Handel zu Hanau, hat die 
allergnädigste Bestätigung erhalten; desgleichen 
ist der an des ersteren Platz zum Postmeister 
nach Fulda vorgeschlagene, bisher bei dem hiesigen 
Ober-Postamt gestandene Calculator Johann 
Friedrich Well er, so wie 
die Versetzung des Post-Secretairs B a r t e l s 
zu Hanau in gleicher Eigenschaft nach Fulda, und 
der zu der dadurch in Hanau erledigten Post- 
Sccretair-Stelle vorgeschlagene, bei dem Großher- 
zoglich Hessischen Postamte zu Gicsen stehende 
Post-Secretair Iohann Jacob Schmidt, 
allergnädigft bestätigte 
Das erledigte Physicat im Amt Dorheim ist 
dem Candidaten der Arzneiwiffenschaft Michael 
Meyer aus Hanau allergnadigst übertragen. 
Edictal - Vorladungen. 
i. V'mcrnz Uhrstädt aus Oberngeis, unverheirathet, 
hat sich vvr circa 28 Jahren von seinem Geburts- 
Ort entfernt, und seithero weder von sich noch den 
allenfallsi'gen Leibes-Erben das Geringste hören 
lasten. Da nun besten nächste Erbin Anna Maria , 
Joh. George Mendorfs Ehefrau aus Oberngeis, 
Tochter des verstorbenen Henrich Uhrstädt, emzr- 
ger Bruder des Abwesenden, um Verabfolgung 
dessen Vermögens, welches in 36 Nthlr. 14 Alb. 
bestehet, und vom Curator Schreiner Johs. Schmidt 
in Oberngeis administrirt wird, nachgesucht hat ; 
so wird der gedachte abwesende Vincenz Uhrstädt 
eäictallter vorgeladen, so gewiß binnen drei Mo 
naten dahier persönlich zu erscheinen, oder durch 
einen genugsam Bevollmächtigten von seinem Dasein 
und Aufenthalt Nachricht zu ertheilen, als widri 
genfalls zu gewärtigen, daß nach Ablauf dieser 
Frist dessen Vermögen der nachsuchenden George 
Mendorfs Ehefrau, Namens Anna Maria geborne 
Uhrstädt zu Oberngeis, gegen Caution verabfolgt 
werde. Heröftld, am 23. December 1318. 
K. H. Dechanei-Amt Hierselbst. E>ter. 
In fidem R e i e k. 
2. Die Testaments-Erben der Witwe des verstor 
benen Kaufmanns Henrich Wilhelm Fischer all- 
hier, nämlich der hiesige Kaufmann Brandt rmd ' 
des Hierselbst verstorbenen Gärtners Arnold Cle 
mens Knauer Erben, haben bei dem vormaligen 
hiesigen L^tadtmagistrate am 9. Januar 1796 gegen 
die Kinder des verstorbenen Buchhalters Henrich 
Wilhelm Lohmann allhier eine auf Berichtigung 
eines Guthabens von 57s Rthlr. 13 Alb.' 2 Hlr. 
aus der von dem gedachten Kaufmann Fischer über 
erwähnten Lohmann geführten Vormundschaft ge 
richtete Klage angestellt. In der auf Instanz des 
Mitklägers Kaufmann Brandt bei dem unterzeich- 
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