Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1818, [1])

B. Au-gaben, welche 
von der Landeofchulden- 
Commission verfügt 
worden: 
5) Abgelegte und zu 
rückbezahlte Capita 
lien > als ») die durch 
das Loos am 2. April 
bestimmten Nummern 
nebst denen damals noch 
rückständigenStückzah- 
lungen an die Marbur- 
ger Lieferanten . . . 32,780 Rthl.— Alb. — Hlr. 
6 ) auf die ferner am 
verwichencn r. b. M» 
fällig gewesene 3855 
Rthl. betragende ste 
Stückzahlung an diese 
Lieferanten. . . . 3630 — - — - — 
7) bezahlte Capital- 
Zinsen . 55,041 —20 — 5 — 
8) Veranlagungs- u. 
Erhebungs - Gebühren 
der E/emten - und Lau- 
desschulden-Steuer . 405» — 22 — 9 ~ 
9) noch fernere Kosten 
des Obligationen - Um 
tausches 77—16 — 8 — 
10) Administrations- . 
Kosten , und zwar 
a) Diäten der Landes- 
schulden-Commission . 418 — 21 — 4 — 
b) Besoldung deö Kaf- 
fenperfonalö, Vuchhal- 
terei u. sonstige Kosten. 1590 — 21 — 10 — 
• Summa . . . 112,454 — 19 — - — 
Die Einnahme ist. 149,21 9 — 30 — 9 — 
Mithin bleibt Bestand 36,765 — 11 — 9 — 
wovon 30,000 Rthl. zu Bezahlung der am gestrigen 
Tage durch das Loos zum Abtrag bestimmten Oosi- 
gationen verwendet werden, und daher mit denen 
28 2 der,Ausgabe bereits verausgabten, am 1. d. M. 
fällig gewesenen Zahlungen von 5630 Mhlrn., und 
nebst denen noch weiter zu zahlenden aszRthlri an 
die Marburger Lieferanten, diesmal überhaupt die 
Summe! von 35,855' Rthlrn. auf die Landesschuld 
abbezahlt wird. 
Cassel., am 31. December 1817* ... 
Der Kurfürstl. Commissarius unddie landstandischen 
Mitglieder der Landesschulden-Commisston.. 
K 0 p p. Malsburg. L u d w i g S t e r n. S ch u l-z. 
). Sollte noch Jemand von der Familie F. Raspe 
am Leben sein, der wolle sich bei dem Schreiner» 
Meister Ri ecke . in Nr. 548 r» Cassel melden. 
10. Ein Garten vor dem Cöllnifchev Thor im Rothen, 
ditmoldtschen Gäßchen gegen demKüchschretberHr«. 
Steineck über, ist zu verkaufen oder sogleich zu ver, 
miethen; das Nähere erfährt man in der obersten 
Druselgaffe Nr. 305. 
11. Auf dem von Spiegckschen Guthe Rothenburg ohn, 
weit Marburg. sollen den 12. Februar d. I. trag» 
bare Kühe, Rlndrr, Kälber, von Friesischer Rrce, 
sodann fette Ochsen und einiges HauSgeräkhe, an 
den Meistbietenden gegen gleich baare Zahlung aus 
freier Hand verkauft werden. W- Brenken. 
12. Das hiesige auf den 4. Februar d. I. angesetzte 
Markt wird, wegen eines an diesem Tage zu G Odense 
bcrg fallenden Marktes, erst den 11. Februar d I. 
gehalten werden, welches hierdurch zur allgemeine» 
Kenntniß gebracht wird. Niedenstein, den to.Jan. 
i8l8. Hillebrand, Bürgermeister. 
IZ. Nach einer allerhöchsten Resolution vom 23. Des 
cember v. I. ist für die hiesige Stadt ebenfalls et» 
Frucht, Markt allergnädtgst angeordnet worden r 
welches Allen und Jeden, welch« hiervon Gebrauch 
machen wollen, bekannt gemacht wird. 
Neakirchen, am 2. Januar i8*8. 
Die Beamten: Kurz. Kahn. 
14. In dem Caleb Wvovfchea Haufe, Nr. 85., d« 
Carlestraße steht ein geräumiger Keller, zu einem 
Weinlager dienlich, auf Ostern dieses Jahres z» 
vermiethen. Nähere Nachricht giebt derWvodsche 
Corator, Bürgermeister Stern. 
»5. Auf dem Wege von Veckerhagen nach dem Hops 
fenderger Bergwerk nnwetr Jmmenhausen, wurde 
am 2. Januar d. I., ein silberner Sporn mit 
Riemen und Schnalle, welcher für den Etgenthü, 
mer einen besondern Werth hat, verloren, und 
wird dem Finder, welcher solchen auf der Decker, 
hager Eisenhütte ln Nr. r66. abliefert, ein Lllud« 
thaler Douceur zugesichert. 
16 • Nachricht und Bitte au die Theikneh» 
mer der Leihbibliothek zu Eschwege« Die 
Lheilnehmer an der hiesigen Leihbibliothek, besonders 
auswärtige, werden dringend ersucht, bet dem Iah, 
reswechsklthr« Verpflichtung gegen dirselberechr bald 
zu erfüllen. Auch dient denselben zur Nachricht, 
daß aus bewegenden Ursachen.mit dem künftigen 
Jahre keine Post- sondern ohne Ausnahme nur 
Pränumeration nach den schon bekannten Bedin, 
gongen oder die Einlegen- eines annehmlichen Si, 
cherheitSpfandeß Statt findet. Diejenigen Jäter« 
essrntrn. welche Bücher vefect werden ließeo, und 
aller Bitten obnerachttt sich nicht mit dem Leih, 
diblihthekak abgefunden haben, werden erinnert, 
' dieß binnen vier Wochen zu, thun, oder sich die 
' Folgen, welchedaraus entstehen, selbst zuzuschreiben. 
' ' Ich bitte wiederholt, die Adresse in dieser Angele» 
g-mhrit nicht mehr an mich, soudrrn ,, An die 
Leihbibliothek zu Eschwege" gefälligst z» 
machen. Eschwege, am Ai. December 1817. 
Gleim.
	        

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