Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1818, [1])

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z< 5 . In der Carlsstraße Nr. 94 zwei bis drei Zimmer 
für Waarenlager während der Messe. 
27. Ein Logis mit Meubles, für Meßfremde, ist nahe 
beim Meßhaus zu vermiethen; das Nähere ist bei 
dem Herrn Controleur Wittich zu erfragen. 
28. In der untersten Königsstraße Nr. riS2 sind einige 
Logis nebst S»'.llung zu vermiethen. 
2 y. In der Dionysienstraße Nr. «8 im Wirthshaus 
Stockholm in der zweiten Etage ein Logis, bestehend 
aus zwei Stuben, zwei Kammern und Küche, alles 
in einem verschlvßnen Gang sich befindend, auf 
Zv. In der FrankfurterStraße Nr. 43 im Hinterhaus 
ein Logis, sogleich oder auf Ostern. 
Zr. In der Dionysienstraße Nr. 89 in der dritten Etage 
ein Logis, enthält Stube, Küche, zwei Kammern 
und Platz im Keller; in derselben Etage bei Frau 
Poppe ist das Nähere zu erfragen. 
32. In der Dionysienstraße Nr. 373 ein Logis, auf 
Ostern. 
33. Ein Logis, nebst einer Werkstätte für Feuerarbei, 
ter, ist auf Johannis zu vermiethen; das Nähere 
hierüber erfährt man in der Wtlhelmshöher Straße 
Nr. 77 eine Treppe hoch. 
34- In der Casernenstraße Nr. 360 zwei Logis gleicher 
Erde, jedes besteht in Stube, Küche, zwei Kam, 
nium, Boden, Kuh» und Schweinestall und Keller, 
beide Logis beisammen oder einzeln, welche zu allen 
Gewerben schicklich, besonders zur Wirthschaft, die 
schon seit langen Jahren darinnen geführt worden 
ist; nähere Nachricht ist am Markt in Nr. 706 zu 
erhalten. 
35. In der Petristraße Nr. 284 ein Logis, auf 
Ostern. 
36. In der Aegydienstraße Nr. 739 die unterste Etage, 
besteht in zwei tapezirten Stuben und Alcoven, zwei 
Stuben hinten heraus und Küche, Holzplatz und 
Keller, auf Ostern oder Johannis; das Nähere 
erfährt man unten im selbigen Hause. 
37 . Bei der Witwe Mauritius in der Wilhelmshöhei 
Vorstadt zwei bequeme Logis, sogleich vderaofOstero. 
38 . In der Eltsabether Straße Nr. 230 einige Logis, 
auf Ostern; man melde sich btim Schretnermetsier 
Krag. 
Personen, welche verlangt werden: 
i. Bei einem einzelnen Frauenzimmer wird aofOstern 
ein Mädchen mittlern Altere, gegen guten Lohn und 
solide Behandlung, verlangt, welches aber gut bür, 
gerlich kochen und gehörig rein machen kann. Ueber 
seine bisherige gute Anfführang muß es sich durch 
glaubhafte Zeugnisse legttimiren können. Das Nä, 
Here ist in der Martinistraße Nr. 34 eine Treppe 
hoch z« erfragen. 
Personen, welche Dienste suchenr 
i. Ein Mädchen, welches schon mehrere Jahre als 
Köchin diente und gute Zeugnisse seines Wohlver, 
Haltens hat, wünscht als Köchin, wobei es sich 
zugleich zu häuslichen Arbeiten versteht, in Caffel 
sogleich oder zu Ostern eine Condition zu finden. 
Die Hof, und Wats. Bnchdruckerei giebt Nachricht. 
Capitalien, welche auszulehuenr 
1. 2000, i2oo, 6oo, 4VO Rthlr. sind beim Handels, 
mann Valentin Machmar, wohnhaft auf dem Töp- 
fenmarkt, Nr. 862, in Commission auszvleihen. 
2. 500 Rthlr. gegen sichere Hypothek. Die Hof- und 
Waisenhaus »Buchdrockerei giebt weitere Nachricht. 
3. yOv Rthlr., zur ersten sichern Hypothek, sogleich. 
Wo? sagt dieHof-und Waisenhaus r Buchdruckerei. 
4. 7OO2 Rthlr., zusammen oder getheilt, sind gegen 
sichere Hypothek, auch fürs Land, gegen billige 
Zinsen zu verleihen; das Nähere erfährt man bet 
Willert, in der Martinistraße Nr. 56 zwei Trep 
pen hoch. 
5. 720, 800 und 1000 Rthlr., in oder außerhalb 
Caffel, auf die erste Hypothek. Wo? sagt die Hof» 
und Waisenhaus, Buchdrockeret. 
Bekanntmachungen. 
1. Helfe ich Schwan er, Galanterie, Leder, und 
Handschuh, Fabrikant, empfiehlt sich diese Messe 
s.'tnen Gönnern mit einem schönen Sortiment weiß 
und sämisch Leder, desgleichen lange und kurze 
Hofen aller Gattung, nebst feinen wildledernen, 
gelaschte, englisch genähte, Dänische cvuleurte wasch, 
lederne, auch ordinaire Herren, und Namens, Hand, 
schuh, zu den billigsten Meßprrtsen. Sein Stand ist 
dem französischen Hospital gegen über, seine Woh 
nung, wie bekannt, vor der Schlacht Nr. 629. 
2. Ein studierter Mann, welcher mehrere Jahre sich 
in England aufgehalten, und daselbst die eng» 
lischt Sprach« systematisch und grammaticalisch 
erlernt gehabt, ist entschlossen, gründlichen und faß, 
lichtn Unterricht darinnen zu ertheilen. Da derselbe 
indessen eine besondre Vorkenntntß der lateinischen, 
der französischen, oder auch beider Sprachen bei 
seinen künftigen Schülern voraussetzen muß, so 
beehrt er sich dabei der Bemerkung, daß sein Unter» 
richt sich lediglich auf die Kenntniß der einen oder 
der andern beschränkt. Das Nähere erfährt man in 
der Hof, und Waisenhaus, Buchdrockeret. 
Z. Ein im Schreiben und Rechnen geübter junger 
wohlerzogener Mensch, wünscht io einer Renterei 
oder ähnlichem Fach je eher je lieber als Schreiber 
angestellt zu werden. Die Hof, vnd Waisenhaus» 
Buchdruckerei giebt weitere Nachricht.
	        

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