Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1807, [1])

Vom rzLen April 1807. 
xz) Gut Hellewerder Hsu und Grummt ist beym Bänbermeister Jacobk Fu verkaufte. Auch 
hat derselbe ein klein Gärtchen vor dem Leipziger Thor zu vrrmiethen. 
13) Bey dem Hof Orgeldauer Wilhelm sind mehrere Forte-Piano, von Kirschbaumholz fomnirk, 
aas etchenm und tannenen Körpern bestehend, ingleichen große mittlere und kleinere Sor 
ten Claviere, wovon die mehrsten verschiedene Jahre alt und von dauerhafter Güte sind, zu 
verkaufen. v . , 
14) Freytag den i7ten April b. I. soll ein Theil der dem hiesigen Amte zustehenden Reeeptur- 
Früchte zu Fritzlar, bestehend in circa 2 Vrtl. io| Mtz. Gerste, und 61 Vrtl. 15$ Mtz. Ha 
fer, öffentlich verkauft werden.' Kauflustige können sich besagten Tages Vormittags io Uhr 
♦ bey dem Receptor Welcher zu Fritzlar einfinden, ihre Gebote zu Protokoll abgeben und nach 
Befinden des Anschlags gewärtig seyn. Hardehausen den ziten März 1807. 
Das Domainen-Amt hierselbft. wahnschafft. 
rz) Da ich den Unterricht im Französischen für Kinder fortsetze, auch übrigens in verschiede« 
nen andern Wissenschaften Unterricht ertheile, meine Wohnung aber verändert und nun- 
mehro in der Martinistraße bey dem Bäckermeister Schwarzenberg zwey Treppen hoch ist; 
so ersuche ich meine Freunde sich dahin zu verfügen, und da ich den Privat-Unterricht auch 
- für erwachsene Personen angefangen habe, somache hiermit bekannt, daß noch einige Stun 
den vacant sind. . ' C. Stettin. 
16) In der Nacht vom Löten auf den 27ten Marz l.J. ist in verschiedenen Häusern zu Berg- 
heim, Amts Spangenberg, theils ein Einbruch tentirt, theils wirklich gewaltsam vollzo 
gen, und sind aus zweyen folgende Sachen, nämlich: ein alter kupferner Kessel von ro Ey- 
mer, daran vorzüglich kenntbar, daß Herfrlbe auf dem Boden einen beynahe Schuh langen 
viereckigten Flicken hat, eine Axt, eine Barthe, eine Bratzpfanne, ein Kaffee.Brenner und 
12 Strange gesotten wirken Garn entwendet worben. Nachdem nun an der Wiedererhaltung, 
jener Sachen sowohl als daran, baß solche verwegene Diebe gebührend gestraft und der 
Staat für sie gesichert werde, äußerst gelegen ist, als macht man solches hierdurch zu jeder 
manns Wissenschaft bekannt, und ersuchet besonders jede Orts-Obrigkeiten und jeden, dem 
an der Sicherheit des Staats gelegenst, nach Standesgebühre, auf vorbezeichnete Sachen 
und auf verdächtige Vagabunden ein wachsames Auge zu haben, und falls sich über lang oder 
kurz jene gestohlene Sachen zu entdecken, oder den Dieb selbst zu bezeichnen Gelegenheit fin 
den sollte, hiesigem Amte gefällige Anzeige davon zu thun. Spangenberg den 27ten MLr» 
1807.' -Hess. Amt daselbst. In Käem Lometsch, A. Assessor. 
17) Ich Unterschriebene werde vom rten April an kochen und außer dem Hause Essen geben. 
Ich versichere Jedem, der bey mir Essen nimmt, Billigkeit und Zufriedenheit, und erbitte 
mir gefälligen Zuspruch. Ich wohne in der Dionysienstraße im Hilgenbergischen Haufe ne 
ben dem Stockholm. Anne wargrethe Clar. 
1$) Der Sprachmeister Lion aus Bamberg empfiehlt sich dem Publikum zum Unterricht in 
der französ. Sprache, wohnhaft in der Dionysien, Straße Nr. 573. 
ry) In Nr. 826. in der Fifchgasse ist Lammwolle zu verkaufen. 
,<>) Beym Metzgermeister Philip Schnell in der Andreas-Straße in Nr. yrz. sind zu haben 
ächte selbstgezogene Schwerd-Stangenbohnen das Pfund 8 Alb., Kriech.Schwerdbohnen das 
Pf. 7 Alb., große und kleine Auckerbohnen das Pf. 6 Alb. Auch große Garten-Bohnen das 
Pfund 2 Alb. 
zi) Da ich mich nunmehr als Bürger und Weißbindermeifter allhier etablirt habe, so mache 
ich solches einem verehrungswürdigen Publicum hiermit nicht nur bekannt, sondern bitte 
auch, mich in aller Art von Aimmermahlerey, Stuckatur-Arbeiten, Glanz- und Matten- 
Vergoldungen, Lackiren und Bemahlen von Aushänge.Schildern rc. sowohl dahier als aus 
wärts mit Aufträgen zu beehren, welches alles ich neben dem Betrieb meiner Weißbinder- 
Professo» zu ! jedermanns Zufriedenheit è auszurichten mich bestreben, auch durch billige 
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