Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1806, [1])

mehrere andere Sachen und Effecten öffentlich versteigert werben. Die erstandenen Sache» 
werden Mitwochen und Sonnabend Vormittags abgeholt, aber nicht anders als gegen 
haare sobaldige Bezahlung verabfolgt. 
¡5) Es sollen Montags den irten May und folgende Tage von Morgens 9 und Nachmittag- 
2 Uhr, in dem Sterbehause dahier , die vom verstorbenen Herrn General und Gouverneur 
»on Dalwigk nachgel. Meubeln und Effecten bestehend in Commoden, Tischen, Betten, 
Bettstellen, Stühlen, Spiegeln, allerhand Kleidungsstücken, Kupfer, Messing, Glä 
sern, Porzelain und anderen Sachen an den Meistbietenden gegen sofortige baare Bezah 
lung verauctionirt werden. Kaufliebhabere können sich alsdann daselbst einfinden, ihre Äe- 
lote thun, und des Zuschlags gewärtigen. Homberg den 22ten April 1806. 
Krasts Auftrags Rurfürstl. Rrtegs-Lollegit ites Dept. 
A. von Marschall, Commandeur des Kurhess. Carabinier-Regiments. 
Lrautvetter, Auditeur. 
rü) Ein zweyfitziger wohleingerichteter Reife-Wagen mit eisernen Achse» und Schwanenhälsen 
ist aus der Hand zu verkaufen. Das Nähere erfährt man im Englischen Hof bey Herrn 
I Scheffel. - 
27) Wer einen schon gebrauchten Teppich zum Ueberlegen des Fußbodens eines Zimmers billig 
zu verlassen hat, findet einen Käufer in der Hof- und Waisenhausbuchdruckerey angezeigt. 
38) Die Veränderung meiner Wotmung von der Elisabether Straße in das zweyte Haus an 
der Martini Straße Eingang, dem Hof-Hospital gegenüber, habe mit der Bitte, mich mit 
fernerem Zuspruch zu beehren, meinen Gönnern und Freunden hierdurch bekannt machen 
wollen. Cassel den i/ten April 1806. H. Ahrendts, Blechschmidtmeister. 
Sy) Mehrere Officiers des Kurhessischen Dragoner-Regiments Landgraf Friedrich, so ihre« Haus 
halt aufgeben, wollen folgende Effecten, als Bette, Tische, Stühle, Commoden, Secre- 
tairs, große Spiegel, Sophas, Porzellain, Kupfer und mehreres Hauögeräthe, Montag 
den l yten May öffentlich an den Meistbietenden verkaufen. Diejenigen, welche Luft haben, 
von diesen Sachen aufs höchste Gebot zu erstehen, können sich am bestimmten Tage Morgens 
loUhr in der ehemaligen Behausung des Cayonicus Wilkens dahier einfinden. Wobey jedoch 
ausdrücklich zur Nachricht dient, daß die erstandenen Sachen nur gegen sofortige baare Zah 
lung verabfolgt werden können. Fritzlar den izten Aprll 1806. 
30) Ich empfehle meinen Gasthof Auswärtigen und Einheimischen. Die bey mir Logirende 
werde ich mich bemühen rach besten Kräften gut und billig zu bedienen; so wie ich meine 
hiesigen Gönner und Freunde um beliebigen Zuspruch, er bestehe in Tanz»Parthien oder 
Mahlzeiten, gehorsamst bitte. Nicht weniger empfehle ich neuerdings meine wohlangelegte 
Kegelbahn. Ich werde nicht ermanglen durch gute und billige Sachen die Zufriedenheit der 
Mich Besuchenden zu erhalten, auch wäre ich nicht abgeneigt einer sich bey mir zu etabli- 
renden Gesellschaft unter annehmlichen Bedingungen den Besitz meiner Kegelbahn und den 
Gebrauch meines Gartens einzig zu überlassen, wozu erforderlichen Falls auch Zimmer ge 
geben werden.können. . ‘ C. F. Scheffer, im Englischen Hof. 
Zi) Em schlechtdenkender Mensch hat sich erfrecht, unter meinem Namen eine falsche Re<ynung 
von 4 Rkhlr. aufzustellen, und auch sogar Bestellungen wegen zu verfertigender Arveit an 
zunehmen; ich warne daher jedermann, weder auf meinen Namen etwas zu borgen, noch 
irgend eme Zahlung zu leisten, es müßte denn jemand von meiner Famrlie persönlich erschei 
nen, indem ich im entgegengesetzten Fall für nichts haste. Casiel den goten April 1806. 
Michael Jost, Schuhmachermeister. 
32) Unterzeichnete warnen hiermit jedermann, ihrem Curanden Ludwig von Hundelshausen we 
der Geld noch Geldeswerth zu creditiren, indem sie für gar Nichts einstehen. Spangenberg 
und Harmuthsachsen den lyten April i8o6. 
von Lindau, Landrath. . von Hundelshausen, Justitzräthin. 
3))
	        

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