Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1805, [2])

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Vom «5 ten November 1805. 
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den Pachter, benekst den nöthigen Stallungen und Scheuern bestehet, auf Petntag e8oS, 
auf ir auch iZ Jahre auf das höchste Gebot verpachten wollen, und hierzu Termin auf Mon- 
tag den yten December d. I. in meine des Unterzeichneten Wohnung angesetzt worden ist; so 
wird dieses den Pachtlustigen zu dem Ende bekannt gemacht, daß sie Vormittags io Uhr bey 
mir sich einzufinden, in Ansehung ihrer ökonomischen Kenntnisse, und daß sie 1500 Nthlr. 
«gen 3 pCt. vorschießen können, sich durch obrigkeitliche Zeugnisse zu legitimiren, die Ge- 
dote zu Protokoll zu geben, und alsdann den Zuschlag, da weiter keinTermm gehalten wird, 
zu erwarten haben. Eschwege den Uten November 1805. 
Holzapfel, Freyherr!, von Trottischer Justitiarius zu Renda und Nesselröden. 
t) Nachdem der bey der kleinen Ahnamühle innerhalb des Weserthors gelegene vormalige 
Wiskemannische nunmehr Herrschaftliche Garten mit diesem Jahr pachtlos wird, und ver 
möge gnädige';, Befehls Kurfürst!. Oberrentkarnmer solcher von 1806. an wieder auf 6 
Jahro meijtbietend ausgeboten und zu diesem Ende ein Licitatipns-Termin Dienstag den 
loten December d. I. bey hiesiger Renterey abgehalten werden soll ; so wird solches den Pacht- 
lustigen hierdurch bekannt gemacht, damit sie sich besagten Tags, von des Morgens y bis 
ir Uhr, auf hiesiger Rentereystube einfinden, bieten, und nach höherer Approbation der 
Meistbietende des Zuschlags gewärtigen könne. Cassel am roten November i8oz. 
Rurfürstl. Renterey daselbst. Haußmann, 
7) Ein sehr geräumiges Wohnhaus, worin sämtliche Zimmer und Säle rapezrrt oder gut ge 
mahltsind, nebst den wirthschaftlichen Gebäuden, und einem unmittelbar am Hause 7 Acker 
großen und schönen Garten, in einer angenehmen Gegend 3§ Stunde von Cassel und eine 
kleine Stunde von der Stadt und dem Baade Hofgeismar, ist entweder gleich oder nächsten 
Petritag zu verpachten. Außer den großen Alleen und Salons ist auch ein Fischteich nebst 
Behälters an dem Guth. Auch kann auf Verlangen noch ein Garten von 4 Acker nebst meh 
rerer Länderey hinzugegeben werden. Bey die Garten können so viele Handhienste als wie 
nöthig beygegeben werden, Weitere Nachricht erhält man in der Königsstraße in Nr. 120. 
unten im Hause. 
st Der nahe vor dem Leipziger Thor gelegene Zimmerplatz. welchen der Stadt-Iimmermei- 
ster Kümmel bisher in Pacht gehabt hat, und welcher auch als Garten oder Wiese benutzt 
werden kann, soll von Anfang künftigen Jahrs an , auf 3 oder mehrere Jahre anderweit ver 
pachtet, und desfallsiger Termin Donnerstag den zten k. M. December abgehalten werden. 
Liebhabere wollen sich in demselben Vormittags auf dem allhiestgen Rathhaus einfinden , bie 
ten und nach Befinden des Zuschlags gewärtigen, Bürgermeister und Rath daselbst» 
3 » vermierhen- 
1) In der Dionysienffraße in Nr. i 3 Zt beym Goldfchmidb Schaumburg ein Logis mit oder 
ohne Mubels, sogleich, 
r) Zn des Herrn Baumeisters Engelhardt Behausung am Leipziger Platz in der Unterneustadt 
die unterste Etage, bestehet in 4 Stuben, 4 Kammern , Küche, Speisekammer, Holzremise 
und Keller, sogleich oder auf Christag. Die oberste Etage, wo die mehresten Zimmer taprzirt 
und welche aus 4 Stuben, 4 Kammern, Küche , Speisekammer, Holzremise und Keller 
auch im Erker einer Stube und großen Kammer bestehet, auf Ostern. Äuf Verlangen kann 
auch dir belEtage gegeben werden, welche aus den nämlichen Stücken bestehet, und wobey 
auch der Garten gegeben wird, 
z) Beym Kramer Schmmcke in der obersten Petristraße in Nr. 268. eine geräumige Stube, 
Küche, r, ruf Verlangen auch mehrere Hammern und einen Keller, auf Ostern»
	        

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