Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1798, [2])

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Vom i6ten Julius 1798. 599 
34) In deS Tuchmachermeister PfiügerS Nebenhaus in der Andreasstraße 2 Stuben, Kammer und 
Platz für Holz, beysammen oder einzeln, sogleich oder auf Michaeli. 
35) Auf bevorstehende August-Messe 2 Stuben in der Carlsstraße für Kaufleute, auch können auf 
Verlangen Bette gegeben werden, ferner ist dabey ein Stall für 4 Pferde zu überlassen; wer hier 
zu Lust hat. melde sich vor dem Friedricheplatz in Nr. 9b. unten im Hause. 
36) Im Stockholm in der Zten Etage z Logis, bestehet jedes in Stube, Kammer und Küche, auf 
Michaeli. Beym Curator, Bäckermeister Joh, Justus Werner in der Frankfurterstraße ist sich 
zu melden. 
37) In der Elisabetherstraße in Nr. 234. die oberste Etage vornheraus, bestehet in eimr tapezierten 
Stube und Kammer nebst Alkoven; hintenaus 1 Stube, 2 Kammern, Küche und Holzplatz. 
38) In der Diouysienstraße beym Schneidermeister Backerein Logis unten aufder Erde, mit Meu 
bels und Aufwartung, sogleich. 
39) Bey Johann Heinrich Pugge Witwe in der Johannesstraße in der ersten Etage i Stube, Karn- 
mer, Küche, besondern Keller und Platz für Holz, sogleich. 
40) Beym Schuhmachermeister Andre in der obersten Johannesstraße ein Logis, bestehet in einer 
tapezierten Stube, Alkoven und Küche, mir ocer ohne Meubels, aus Michaeli. 
41) In der Hollandschenstraße bey Hrn. Frölich ein Logis in der zreo Etage, bestehet in 2Stube», 
i Kammer, Küche, Platz für Holz und verschlossenen Keller. 
42) Beym Schreinermeister Krug in der Elisabetherstraße, gegen dem Gasthof von England über, 
auf dem Hauserden Stube, Kammer, Küh- und Schwemestall und Boden; in der gren Eiage 
eine kleine Stube und Holzkammer; wie auch in dem erkauften Hause in der Dionyftenstraße 
des Saalwärter Höckmanns gewesene Haus, auf dem Hauserden Stube, Kammer und Küche. 
43) Aus der Oberneustadt in der Franksurterstraße bey Hr. Haustein im grünen Baum ein Logis 
für einen Backer, bestehet aus 2 Stuben. Kammer und Küche, nebst Backofen, Platz für Holz, 
Keller und Boden, sogleich oder aus Michaeli. 
44) Himerm Rathhaus in Nr. 796. in der Witwe Biermännin Vehausimg in der 2tcn Etage Stube, 
Kammer nrbst einem Kamin; in der zreu Etage Stube, Kammer, Küche und Platz im Keller, 
auf Begehren auch einen Schwemestall, die Auosicht von dem in der Zten Etage geht in die Fran 
ziskusstraße, sogleich oder aus Michaeli. 
45) Auf der Oberneustadt in Nr. 33. beym Hoftöpfcrmeister Thiel ein Logis mit Meubels, beste 
het in einer Stube mit Kammer und Boden, sogleich. 
46) In der Schloßstraße ln Nr. 393. bey dem LLeißgerbermeister Herwig die oberste Etage, beste 
het aus 2 Stuben, i Kammer, Küche und verschlossenen Vorgang im Vorderhaus ; einem Boden 
auf dem Flügel; einer Stube im Hinterhaus, nebst Hvlzstaü und verschlossenen apart abgeschla 
genen Keller, auf Michaeli. 
47) Auf der Oberneustadt in der Franksurterstraße in Nr. 17. im Hinterhaus eine Treppe hoch ein 
LogiS, bestehet aus Stube nur Alkoven, Kammer, Küche und Keller , auf Michaeli. 
48) In Nr. 7Z2. in der Egydienstraße beym Peruckermracher Lecker eine Treppe hoch Stube, Kam 
mer, Küche, Keller, Platz für Holz und einen schweincstall; 2 Treppen hoch Stube, Kam 
mer, Küche, Keller und Holzraum, auf Michaeli. 
49) Bey der Witwe Eißeram der Köuigsstraße 2 Treppen hoch 2 gemalte Stuben, i gemalte Kam- 
mer und r schöne Küche, auf Michaeli. 
50) Jn der Martinistraße, an der DrußelgasseEcke, für eine einsame Person Stube und Kammer mit 
Meubels, nebst einem verschlossenen Platz für Holz, vornheraus, sogleich. 
51) In des Oberpostmeister Himmelmanns Behausung in der Paulistraße die ite, 2te nnd Zte 
Etage, vorne und hmteoauS, auf Michaeli. In Ansehung der Vermiethung können die Condi- 
tiouen beym Eigenthümer vernommen werden. 
52) In Hrn. Bmghards Bebausung an der alten Fuldebrücke im Vorderhause i Stube, 3 Kam 
mern und Küche; im Nebrnhaus 1 Stube, 3 Kammern und Küche, sogleich oder auf Michaeli.
	        

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