Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1798, [2])

(- 
asselische 
791 
P olizep- und Lmmerzim - Zeimg. 
Mit Hochfürstlich - Hessischen gnädigstem Privilegio. 
1798 ^ 
Jahr. 
3 &l* 
Stück. 
Montag den 17'“ September. 
Regierungs -Ausschreiben. 
Unsern re re. 
AAachdem auf Veranlassuug der hier versammlelen Landstände Höchsten Orts gnädigst gut gefun- 
JV den worden, daß zur Verbesserung des Hebammen-Wesens deren Unterricht auf dem platte» 
Lande den Landphysicis übertragen, die Hebammen aus den Städten hingegen zur praktischen Un 
terweisung nach Marburg geschickt, und den sämmtlichen Hebammen, um sie in ihrem wichtige» 
Beruf etwas mehr zu ermuntern, an den Orten, wo es nicht ohnehin schon herkomlich ist, die Per 
sonal. Contribution- und Dienstfreyheit zugestanden , auch von bemittelten Bürgern und Bauer« 
für ihre Verrichmngen bey Kindbetten wenigstens ein Gulden, von unbemittelten aber ei» 
halber Gulden bezahlt werden soll; Als wollen Wir Euch diese höchste Willenömeynung hier 
durch zu dem Ende bekannt machen, um dieselbe nicht nur auf die gewöhnliche Weise in dortigem 
Amte zu publiciren, sondern auch auf deren Beobachtung stracklich zu halten. 
3« dessen re. Cassel den zoten Januar »798. Lürstl. Hess. Regierung Hierselbst. 
Ediktalvorladungen. 
j) ?^er vor 60 Jabren von hier in die Fremde gegangene Schreinergesell Friedrich Sandmeyer, 
soll mit Zurücklassung einer Tochter in Strasburg verstorben seyn, cs hat aber diese Tochter 
nie etwas von sich hören lassen. Da nun der noch lebende Bruder des gedachten Saudmeyers der 
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