Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1798, [2])

Dom 27ten August 1798. 741 
18) Jn dekvon Schliefschen, nunmehro aber dem Amtmann Ebert zugehörigen Behausung am Kb- 
mgsp'atz die unterste Erage, auf Michaeli. Miethlustige melden sich gefälligst allda in der Be 
hausung. 
Sy) Inder Bremerstraße, gegen dem Modellhause über, beym Bierbrauer Bachmann die 2te Etage, 
bestehet in 2 Stuben, einem großen Saal, z Stubenkammern, 2 Küchen, i Keller und Holz, 
schoppen, sogleich oder auf Michaeli. In der Zten Etage i Stube, 2 Kammern, Küche. Kel 
ler und Platz für Holz, auf Michaeli. 1 ' 
I jo) 3n dem von Römischem Hause, der mittelsten Jobannesstraße, die zweyte Etage, bestehend ln 
i schönen Saal, 2 Stuben und 1 Kammer, sämtlich tapeziert, nebst 1 Kabinet, mit großen 
Schränken ohne Tapeten, sodann Küche, Speisikammer, verschlossenen Keller und Boden, für 
ungefehr zwey Klaftern Holz, ferner in der dritten Etage 1 rapezirte Stube und z Kammern, 
auf zukünftigen Michaeli. 
Zl) In Nr. ii50. in der Königsstraße ein Logis, bestehet in einer großen Stube und Kammer mit 
Meubelö und Bette nebst Platz für Holz, sogleich oder auf Michaeli, 
zr) Das ganze Haus Nr. 242 in der obersten Jacobestraße, bestehend in einem Saal, 4 Stuben und 
4Kammern, nebst übrigen Bequemlichkeiten, ist auf Michaeltzu vermiethen, und kan sich mder 
untersten Jacobsstraße in Nr. 252. gemeldet werden, 
zz) In der untersten Johannesstraße, zum goldnen Engel, ein Logis im Mittelhaus, bestehet in 
Stube, Kammer und Küche, und noch z Kammern auf dem Hauserden nebst großen Stall und 
Boden, auch Platz tm Keller, auf Michaeli. 
,4) In der ehemaligen von Heppeschen, jezt Merkhartischen Behausung, nahe am Markt bey der 
Schlacht, die belEtage, bestehet in 4 Stuben, wovon einige tapeziert, 4 Kammern und Küche, 
nebst separaten Kellerund Holzplatz für 4 bis 6 Klaftern Holz zu legen, einzeln oder beysammen, 
auf Michaeli. Bey dem Gastwirih Hr. Merkhart in der untersten Johannesstraße ist sich zu mel. 
- den. 
Personen, welche verlangt werden: 
,) ES wird in einer Stadt im Hannöverschen, nicht weit von hier entlegen, ein Hausknecht wel 
cher dabey etwas Aufwartung verstehen, besonders aber auch mit Gattenarbeit recht gut must 
umzugehen wissen, wie auch mit Pferden, da derselbe ein Reitpferd zu versorgen hat, auf Weih 
nachten gegen ganz vottheilhafte Bedingungen gesucht. Sollte also der eine oder der andere diese 
" Stelle anzunehmen Luft haben und findet sich zu obigen Verrichtungen hinlänglich tüchtig, so hat 
sich derselbe wegen dem Näheren in der Waisenhausbuchdruckercy zu befragen. 
») Eine gute Köchin bey eine Herrschaft nach Göitingen, gegen solche vortheilhafte Bedingungen, wie 
sie nicht leicht jemand geben wird. Hingegen muß aber auch selbige im Kochen und Braten voll 
kommen geübt seyn, auch allenfalls etwas mit Backwerk umzugehen wissen, und übrigens hin 
längliche Attestate wegen ihrer Treue und Rechtschaffenheit aufweisen könuen. Das Nähere ist 
in der Waisenhauöbuchdruckerey zu erfahren. 
z) Ein junger rascher Bursche als Bedienter zurMfwartung bey einen einzelnen Herrn, welcher 
zugleich mit Pferden umzugehen verstehet und gute Zeugnisse vorzuweisen haben muß. 
4) Eine Person, die gut Französisch spricht und,in aller weiblichen häuslichen Arbeit erfahren ist, 
in- Hanndversche bey Kinder. Das weitere erfahrt mau in Nr. nzo.in der Königsstraße. 
5) Zwey MarqnenrS, die mit guten Attestaten versehen seyn müssen, werden sogleich oder aufMk- 
charU allhier verlangt. Daö Nähere ist bey dem Schützenhaus-Wirth Hrn. Hohmann zu erfah 
ren. 
ö) Eine gesunde Amme, die den Dienst sogleich antreten kan, gegen gute« Lohn. Bey der Witwr 
Müller in der Paulistraße ist das Nähere zu erfahren. 
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