Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1790, [1])

4«» Bekanntmachung von verschiedenen Sachen. Stückig. 
gegen U*tt Bezahlung an die Meistbietende -erkauft werben. Kauflustige können sich als- j 
daun ersagten Tages daseldsten einfinden, ihr Gebot thun, und Zuschlags gewärtigen. Das 
Verzeichniß dieser Bücher, so wie bereu Beschaffenheit, kan in Endes unterzeichneten CuratoriS 
Behausung auf Verlangen vorgeleget, und diese erforschet werde». Spinqeaberg am izrer, 
April i7-o. Riemenschneider, als über der verstorbenen Herrn Major Zwirnemauns 
Kinder gerichtlich bestellter Curator. 
6) Ei« Mensch von gesetzte» Jahren, so Jura studiret, mit der Lateinischen, Griechischen, 
Englischen und andern Sprachen bekannt, ist gesonnen, als Secretair, Hofmeister oder an. 
dern anständigen Conditionen, in Dienste zugehen, und kan wegen seiner Herkunft und Le 
benswandel die besten Attestate vorweisen. 
7) Ein completes Backergeräthe, ein großer Fettkasten mit drey großen kupfernen Einsätzen, und 
ein sehr großer eiserner Mörseü ist aus der Hand zu verkaufen. Kauflustige könncn sich He 
dem Bäckermeister Wick dahier , wohnhaft bey der Garnisonskirche, melden. 
r) Zwey Commodeo. von eichen Spaltholz sind bey dem Schreinermetster Krug, beym Hof von 
England, um billigen Preis zu verkaufen. 
$) In der Egydienstraße in Nr. 750. «steine Repofitur mit so Schubladen, ein zinnenerBaum- 
öhlkasten mit Gemäße, ein kupferner Oehlkasten mit Gemäße, etliche Waagen und Gewichte, 
eine Butterwaage, )md ein Ladengitter zu verkaufen. 
io) Beym Kaufmann I. A. Lange in Caffel auf der Oberneustabt ist bester frischer Rigaer Leinsaa. 
men; desgleichen neuer frischer Kleesaamen in billigen Preis zu haben. 
H) I» der obersten Kasernenstraße ober Schäfergasse bey dem Seifensieder Heinrich in Nr. gzr. 
ist rechte gute weiße Seife 7Z Pf. für 1 Rthlr. einzeln das Pf. 5 Ach. 
lg) Der Effigbrauer Cämmerer macht hierdurch bekannt, daß er in der Egydienstraße in Nr. 
747. in dem Amtmann Egerschen Hause wohnhaft, und bey ihm jederzeit vorzüglich guter 
Essig, einzeln und im Ganzen um billigsten Preis zu haben sey. 
lg) Lin etwas schattigter Garten, allenfalls auch zugleich mit einem Häuschen versehen, wird 
> sogleich für diesen Sommer zu miethen gesucht, und, «ach Befinden, gut bezahlt. Läge er 
Oußer dem Thorr so müßte eS nicht allzuweit von der Altstadt seyn; noch augeuehmer aber 
wäre selbiger, wenn er sich innerhalb der Stadtmauer befände. Sollte nun jemand einen sol. 
che« zu vermiethen haben: der kan sich in der WaiseuhauSbuchdruckerey angeben. 
14) ES find mir verschiedene Seidenzeuae, wie ich noch ohnweit den Kasernen wohnte, z« 
färbe« gebracht und noch nicht abgeholt worden, und weil mehrere neumodige Couleuren bey 
mir gefärbt «erden: so avertire, daß ich jetzo auf der Oberneustadt in deS Hofschumachermen 
ster Zeruite Hause wohne. Hattenbach. 
15) Da ich nnnmehro bey dem Herrn Rathsverwandten Girard vor dem Friebrichsplatz gezogen 
hin: so mache ich solches mit der Beyfügung bekannt, daß ich die Erlaubniß, sowohl auf der 
Oberneustadt, als auch in der Stadt, Leichen zu halten habe. 
Marcha Elisabeth Veckerin, als Tobtenftau. 
jé) Zwey Leineweber-Stühle, nebst allen dazu gehörigen Geräthschasten, find billigen Preises za 
r7)*D!e Hude, bis Skchelbach genannt, hinterm Carlsberg, soll gleich denen vorhinntgen Jahre» 
wiederum mit Fohlen und Rinder betrieben werben. Bom Fohle« wird r Rthlr. g Alb. 
und vom Rind t Rthlr. 5 Alb. 4Hlr. beym Abtrieb des Viehs bezahlt. Den iLteu May müs. 
ftn diejenige, welche Lust haben dahin Vieh aufzutreiben. Mir es anzeigen, da alsdann b'er 
Lag ihnen wann das Vieh aufgetrteden werden kan, bestimmt werden soll. Cassel den aM 
April »790. Haußmann, Captraine und Rentherey» Verwalter. 
rr) Auf der Oberneustadt in der Frankfurterstraße in Nr. 47. find z Stück große Braubütten, 
von der größten Sorte, 4 Wafferrinnen, 1 Kühlschiff und sonstige Geräthschasten zu der Braaerey, 
«y billigen Preis zu verkaufen, und dienet zur Nachricht, daß diese Sachen in gutem drauch- 
■ m .. r . ... -V .. — 7 •* . •" .
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.