Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1790, [1])

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Zu vermiechen. 
So 
zi) In der Martknlsttaße in Nr.zö. zwey Logis, eins ans der Erden vornheraus, bestehet i» 
2 Stuben, 2 Kammern und eine Küche; das andre eine Treppe hoch, bestehet in i Stube vorn- 
heraus, zwey Kammern, und einer verschlossenen Küche; beydes auf Ostern. 
3*) Auf der Obernrustadt in der Frankfurterftraße, in dem der Kirche gehörigem Hause, in 
Nr. Al. in der tel Erage, ein ta-pezirter Saal eia tapezirtts Kabinet, ein Vorzimmer mit ei 
ner Altane; ferner Stube, Kammer und Küche, worinn eine verschlossene Anrichtetafel be 
findlich, verschossener Boden, Pferdcstall, Chaisen-Remise, Mitgebrauch des Waschhauses 
und des auf dem Hof befindlichen Wassers; auf Ostern. Nach Befinden auch die ganze bel 
Etage, beysammen. , 
33) In der Martinistraße in Nr. 3 *- 2 Logis im Hinterhause eine und z Treppen hoch; auf 
Ostern. 
Z4) In der obersten Kaseruenstraße bey dem Bierbrauer Dieterich die bel Etage- bestehend in 
Stube, 2 Kammern, verschlossenen Keller, nebst Schweinestall; aufOstern: sodann in der Pau 
listraße bey ebendemselben 3 Treppen hoch, eine gemalte Stube, 2 gemalte Kammern, mit oder 
ohne Meubeln; sogleich oder auf Oster». 
35 ) In der Dionysienstraße in Rr. 86 . unten auf dem Hauserden 1 Stube, i Kammer, Küche, 
Schwelnestall und einen halben Keller. . f 
36) Auf dem Brink in der Witwe Lampin Behausung hlntenaus 2 Treppe» hoch, i Stube, Kam 
mer und Küche; auf Ostern. 
37 ) In des Bäckermeister Schröders Behausung Nr.657. ein Logis, welches aus Stube, Kam 
mer, Küche, Speisekammer und Holzplatz besteht; sogleich oder aufOstern. 
38) In der Witwe Weitzeln Behausung in der obersten Petrisiraße, sonst obersten Entengasse, 
auf künftige Ostern, auf dem Hauserden eine Stube, Küche, Keller und Stall; in der zwey 
ten Etage, eine räumliche helle Stube hintenauS; in der dritten Etage, eine Kammer und 
räumlichen Boden, einzeln oder beysammen. 
39) In der Unterneustadt in der Waisenhansstraße, im weißen Roß, ein oder zwey Treppen hoch, 
Stube, Kammer und Küche; auf Begehren kan mehr dabey gegeben werden. Beydem Becker 
meister Fiege, im bemeldten Hause, ist sich zu melden. 
40) Bey dem Schremerrneister Stebrecht in der Elisabetherstmße. - Etagen, bestehend in z ta- 
pezirten und 2 gemalten Stuben, 6 Kammern, 3 Küchen, verschlossenen Keller und Holzre 
misen, nebst Gebrauch des gemeinschaftlichen Waschhauses, mit oder ohne Meubeln; auf 
Ostern. 
41) In der Carlsstraßr. in dem Etgensatzischen Hause, Stube und Kammer, mit oderohneMeu- 
beln, Jahrs-oder Monatsweise, an einen ledigen Menschen; in demselben Hause ein großer 
gewölbter Weinkeller nebst befindlichem Weinlager. Nähere Nachricht erhält man in der Wai 
senhausbuchdruckerey. 
42) In der Weissenfteiner Vorstadt in dem ersten Hause, nahe der Obernenstadt, ein Logis auf 
Ostern, 2, Stuben, i Kammer, i Küche und den halben Garten, worinnen ein Brunnen mit 
gutem Wasser ist, auf dem verschlossenen Boden noch eine kleine Stube für eine einzeln« Per 
son; auch stehet dieses Haus sehr billig aus freyer Hand zu verkaufen: wer dazu Lust har, 
kan nähere N-chricht in der Elisabetherstroße bey dem Sattl-rmeister Wimmck bekommen. 
43) Beym Meister Bähnert in der zweyten Etage eine Stube, Kammer und Küche; und fo 
j der dritte» Etage gleichfalö eine Stube, Kammer und Küche; beides auf Ostern. 
Personen, welche Dienste suchen: 
I) Ein Mensch von gesetzten Jahren in eine Wirthschaft als Kellerbursche, oder als Bedienter 
bey einem Herrn, in - oder ausserhalb Cassel, sogleich oder auf Ostern; nähere Nachricht ist in 
der obersten Petristraße in des Glaser Frhsschs Hause, eins Kreppe hoch. r 
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