Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1789, [1])

3«o Musikalisch« Anzeigen. Eiücki6. 
Dieser Gedanke veranlaßt mich, edlen Hessen unter folgendem Titel die Leben sgeschichte ei. 
veS hessischen Helden anzubieten, der sich im Anfang diese- Jahrhundert- hervorthat, und 
weniger bekannt ist, als er's verdient r 
Klingstein. Eine Geschichte mit Szenen aus dem spanischen Succeffionskrieg. 
Aus authentischen (Quellen. 
Ich suchte meinen Stoff so zu bearbeiten, daß lebhaft malende Darstellung die Leser reizt, 
und der Ausdruck in männlicher Erhabenheit oem Karakter des Helden anpast. 
Da- Werk wird etwa ein halbe- Alphabeth in Oktav stark, und soll, wenn es hinlängliche 
Unterstützung findet, gegen das Ende des nächstbevorstehenden Sommers herauskommen. 
Gönnern und Freunden, die den Druck befördern wollen, lasse ich unter Subskription zünd 
Pränumeration freie Wahl; setze den Preis vorerst auf zehn Ggr. und den SubskriptionSter. 
min auf die Mitte des künftigen Monats. 
Wer Subskription samlet, bekömt das zehnte Exemplar frei. Die Herrn Sibskribenteu 
unterzeichnen ihre Namen bei einem oder dem andern folgender Freunde: Herrn Hauptmann 
' Wollmar; Hr. Reg. Prokurator Robert; Hr. Kand. Berger; Hr. Friedrich Ludwig; Hr. Rü. 
de; Hr. Heinrich im Stralsund; Hr. Organist Kellner; oder bet mir. Cassel den rr. April 
»78y. G. Kellner, d. G. G. Kaub. 
Auch biete ich dem vaterländischen Publikum ein Bündchen von fünf Predigten zu fichs Ggr. 
Subskriptionspreis an. Der Termin wie oben. Man adrrsstrt sich an die schon genannten 
, Freunde, oder an mich selbst. 
'' Musikalische Anzeigen. ' 
j\ Ich habe vor einiger Zeit eine kleine Cantate: Die Grazien, vom Herr« von Gerstenberg, in 
Musik gesetzt. Der Beyfall, mit welchem meine Oper, Orpheus, von dem Publikum auf. 
genommen ist, giebt mir den Math, dieses kleine Stück im Clavier» Auszuge anzukündigen. 
Ich habe mein Möglichstes gethan, die Musik dem Text angemessen zu machen, und empfehle 
sie besonder- der Unterstützung aller Deutschen Töchter der Grazien und Musen. Auf künftige 
Judilatemesse erscheint bas Werk bey Herrn Rellstab in Berlin. Die ganze Pränumeration 
darauf ist l2 Ggr. und auf io Exemplare wird da- ute frey gegeben. 
Die Namen der Prännmeranten werden vorgedruckt. Sollte jemand zugleich die Stim 
men dazu besitzen wollen, um das Stück in Concerten aufführen zu können; so bin ich erbötig, 
solche sauber geschrieben für 2 Rthlr. zu überlassen. Hncdrich Benda. 
Der Herr Cantor Georgi nimt Pränumeration an. 
*) In der Hofnung, daß es den weniger geübten Klavierspielern vielleicht nicht unangeneh« 
seyn dürfte, wage ich es , denselben «ine Sammlung leichter Mundstücke fürs Rlavier anz«, 
kündigen. Sie bestehn au-lauter kurzen Sätzen: Rondos, Allegro's, Audanten, Menuet 
ten, Englischen Tänzen, Variazivnen, Liedern v. d. gl., und find fast burchgehends sihr 
leicht. Alle 3 Monathe wird eine Sammlung von 3 bis 4 Bogen herauskommen, und die erste 
(auf welche bis Ende Aprils mit 6 Ggr. suvscribrrt wird) nach der Leipziger Messe erschei 
nen. Die Nrmen der Subskribenten, welche früh genug eingesandt werden, lasse ich vor, 
drucken. Göttinger, den raten Fedr. 1789. JE 8 - Ionisch, der Rechte Student. 
3) Auf Anrathen meiner Freunde und Gönner, habe ich mich entschlossen, den Liebhabern bet 
Tanzes, eine Sammlung Englischer Cänze, mit allen Stimmen, auf Pränumeration an, 
zubieten. Ick babe mich bemühet, diesen Tanzen einen leichten , gefälligen, Tauzgesang zu 
geben, und Sachverständige versichern mich, daß ich meinen Zweck nicht verfehlt hätte. Ich 
werde auck Sorge tragen, daß die Stellen, welche auf Blas Instrumenten, Solo gemacht 
werden für die Geiaen mit kleinen Noten bemerkt werden, damit man, bey geringerer Be 
setzung, immer da- Ganze beysammen hat» Zugleich habe ich für die nöthigen Touren g«. 
' - - * . es »re «m*», . . sorgt,
	        

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