Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1786, [2])

tast« theils au* sogar durch Abhauung der jungen Tannen, baß solche nachher» in di« Ga». 
RK, Si» fu Dohilenstangen verkauft worden, biedischer UL,ns« Schoden geschehen. 
Mon bat naher« zu Brrhnt- und »Adweuduug fernrr» weiter» Unfug« sich geuochiget gesehen, 
«inen Aufsichter ü»>er obige« alle« in Pfl'chiea zu nehmen. Welches also nicht allein öffent 
lich di«,nt d-kaont gemacht, sondern auch i-de-wann, besonders dl- W-hhirt.n, Schäfer» 
und sämtlichen M-hhsitern sLr Freoel, und daß von dem we benden Dich kein Schade» g«. 
Scheden, auch daß d-ral-ich-n ftischgehanme Tannen, wenn solche l» die Garten gebracht wer. 
L,„ r a i t „ ohne Ant-iae nicht getauft werden mögen, ernstlich gewarnet, wtdrigenfal« aber 
sich selbst-» devzumcsten, daß gegen die U-b-rtreti-r- mit de,»darauf gesczt-n schwere» î-ibes- 
àfe, und, nach Beschaffenheit, der Schad-nS-rsetzung der »Ordnung „ach verfahren wàn 
solle. Cassel den ad. Sept. i7Sd. Lurgermerster und îvach »as-ibst. 
Bücher - Ankündigungen. 
Id -fch bin aesonnen, von meinen AormittagSpredigte«, die ich in künftigem Jahre über die 
christi, Glaubenslehre zu halten gedenke, l-deêmal -inen etwas auSfuhrlichern Grundriß auf 
«oe Lk'avblättern drucken zn lasse, der sowohl ZU- Aorb-r-itung auf die Anhörung, des Ror- 
»raa« al« auch zur Wiederholung deffelben diene», und das Ganze alodauu als «I» kurzes 
Landbuch gebraucht werde» kann. SS weiden der Grundrisse ohngefehr 25 seyn, vielleicht 
au» -inSf mehr/ Diejenige», welche sie zum voran« bestellen, und denen sie auch zugeschickt 
werden sollen, bezahlen für da« Ganze 8 »Alb.; einzeln kostet da» Stuck aber 8 pst durch 
ab« nur wenige über die bestellte Anzahl drucken là werde, so bitte ich, um Mich IN der 
Stärke der Auflage darnach richten zu können, längstens bis zum.izten Dee. d. die Be- 
-^Jn"dtt Schl°Sst»ß-Nrf i"??smd zu verkaufen: Meppen Bocksbart oder wundersameEben- 
^ theuer eine« peregiinireuden Kandidaten, -in- wahre Geschichte, l-SZ-S. i4g'. Glenn« 
sämmtliche Poetische Schriften, 1773* 8» iter bis üter 4.H. 14 9^» Morausche Briese zur 
des Derrens iter u. 2t. Th. 1766. rr gr. Leben und Abentheuer des Küsters zu 
Kummeràf Wüibad Scklutrnus, ein Pendant zu dem Leben und Mànzen des Magister 
Sebaìdus Nàncker 1779 nebst dem Leiche«ftrmon des Michael Nlorrns, gewesenen Schul- 
meiste^ »u Beauftjour in Eyampaane, Antwerpen 1768. bey tes Morins Vchwestertochter- 
kiudeàdern, t2gr. Wiekers erwiesener Ungrund derSchmölderischen Vertheidigung, 3 gr* 
v.stieus Cbi-ursie für ansehende Wundärzte 1776. 12 gr. Eme französische Grammaire von 
l a Se «rôl e Jr Ein Französisch- Latein und deutsches Lexicon, 1744. 8. iRchlr. 12gr. 
Kenner Zauberischen Schäften, von einem Liebhaber philosophischer Geheimnisse, 4. 16 gr. 
Mels Prediger Salomon, 4. i4gr. Desselben eröfneter Gnadenthro», 4. .4 gr. Desselben 
Kunst der wahren Herzensvrrgnügung 8. ü gr. 
Ich macke mir ein Vergnügen dem Publiko die Ausgabe der zwoten Sammlung Volksge, 
schichten der Teutschen bekannt zu machen Der Beifall womit Kenner und Liebhaber die er, 
fte Sammlung aufgenommen haben, ermuntert mich zu dl.ser Fortsetzung. Der einmal ftft- 
àtc Plan, ^nämlich Familien- und andere wahre Geschichten, doch ohne Nennung des Na- 
mens ru liefe'.n, wird auch in dieser, wie in bereiften Sammlung berbeha.ten; denn es ist 
nicht Absicht zu kränken, sondern wo möglich durch lehrreiche Beispiele zu unterhalten, auf- 
rumuntern und *u belehren, weil Erfahrung zeuget, daß Freuden und Leiden anderer Men 
gen viel auf unser Herr wirken. Die besondere Auswahl sowohl unterhaltender als rühren 
der Geschichten die diese Sammlung enthält, läßt wich noch künftig Verfall hoffen. Zur Bess" 
d runa und Unterstützung schlage ich den Weg der Suvscrtption ein m»t sechs guten Groschen 
beliebigen Vorschuß, und b.i Empfang des in bunt Papier gebundenen Exemplars zwölf gute 
Grsschen Nachschuß. Nochmals kann düs Exemplar nicht unter einm Reichsthaler gegeben
	        

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