Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1785, [1])

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«freien • Seiínng, 
Mit Hochfürstlich -Hestifchen gnädigstem Privilegio. 
1785- 
Jahr. 
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Stück. 
Montag dm 3 Januar. 
Erweiterte Münzvcrordnung. 
Bon Gottes Gnaden Wir Friedrich, Landgraf zu Hessen, Fürst zu Hersfeld, Graf zu Catzeriekn- 
dogen, Dietz, Ztegeuhayn, Nidda, Schaumburg und Hanau, rc. Ritter des Königljch-Grvs- 
britannischen Ordens vom blauen Hosenbande, wie auch deö Königlich - Preußischen Ordens 
vom Schwarzen Adler rc. ;c. 
Liebe Getreue) 
Q?« der vorbtn am 21. März 1766 ergangenen Münzverordnung ist nur Unseren Unterthanen 
*3 in der Riedergrafschaft Catzenelnbogrn, Herrschaft Schmalkalden und in den Aewrern 
Lchwarzrafels, Altengronau und Brandenstein erlaubt worden, die im Handel und Wandel 
vorkommende Geschaffte nach dem 24 si. Fuß Z» schliessen. Da Wir aber nunmehr auch Unseren 
Unterthanen in Unseren übrigen Fürstenthnmern und Landerr, die Grafschaft Schaumbura allein 
ausgenommen, überlassen wollen, ihrer besiren Conbenienz gemäß, Hrnde! und Gewerbe nach 
«den diesem 24 fl. Fuß zu treiben, wobey ei, jedoch in allen übrigen Zahlungen bey dem bishert. 
gm 20 fl. Faß sein uurdändeMcheS Verbleiben behält; So wird diese Unsre gnädigste Willens- 
mrvnuog za jedermanns Nachricht hierdurch bekauur gemacht. Gegebea de» Unsrer Reaieruva 
zu Cassel de» 14. D-cemdrr 1784. ■ 
Ad Mandatum fpeciale Sereniilimi, 
G, Lennep. 
Vt. J. Ch. Gundelach. 
M Edik.
	        

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