Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1785, [1])

4 4 « LLtes Stück. " 
49) Den rtenIunlus soll ha- hölzerne Fuldabaad vor dem Herrschaft!. DielenhauK btyfanmte», 
oder Stückwelse Nachmittag» um 2 Uhr an den Meinßbietenden verkauft werden. 
Besondere Anzeigen. 
x) Bey der mit bekannter guten Ordnung, und den vestgefttzten SolennitLren vollzogenen idzten 
Ziehung der Hochfürstl. Hessen.'Darmstädtischen gnädigst garanttrtenZahlen-LoUene, sind Liese ' 
Numern: / ' 
19. 4Z. 12. 72. 62. 
aus dem Glücks-Rade gezogen worden. Die rzrte Ziehung in Cassel geschiehet de» iten 
Inn. Die göre Anlmug in Marburg den 8 . Iunius. Dir i 66 ts Ziehung in Oarmstadt de« 
15. Zun. und die'folgenden von 3 z» 3 Wochen. Cassel den 35* May 1785. 
Geueral-DirecliLN der Hochfürstl Hess. Lasscl.schon gnädigst garamirtcn Zahlen-Lotterie. 
S) Nachdem deöHrs.LavdHrofcuHvchf.Dmch!. die jetzigeAnstatt der Cha»ne vv» dc:U ttru^uftaht 
huldreichst an - und dabey desvndcrs nach dem Arr.7. dcs E ttfiu» gsbriefv gnädigst zvverordnen 
grrtthel'haben: " Daß Kranke und Verwundete, und zwar vorzüglich von armen Unter 
thanen und Landes-Emwvhnern, besonders aber diejenige, weiche zu den u Landes - Bezirken 
gehörn, die nach dem Fürst!. Rsgierungs-Ausschrerbeu vom 4».«, S-pr. 1772. zu d.m Cha 
rite »Uaterhaltuugs - Fond beytragen, und aus itzreu ei^eneu Mitteln sich curiren lassen, rach 
beyzubringenden glaubwürdigen ^ttestatis nicht vermögend, jedoch nnt kcivku chronischen Krank 
heiten und alten unheilbaren Schaden und Lerbeö-Gebrechen dehajret tob, ohne allen Unter 
schied der Religion, des Ltaudes, Geschlcchrs und Alrers, rn die Ebarne aufgenommen, 
und darin bis zu ihrer Genesung urentgeldUch Reglements-mäßig ver;siegt und curirt wer 
den sollen, wes Euds daun der Medicus und die Chirurgi von der Cbarite, euch nach Be- 
schaffenheik der Umstände der ciirigirende Mrdtcus und General Chtrurgu», die vorgebliche 
Gebrechen derer Patienten vor der wörtlichen Rcceptton genau zu untersuchen, und ob sie zu 
curiren stehen oder nicht? nach ihrem besten Wissen zu beurtheilen, und im erstere« Fall ei 
nen Receptions» Schein zu ertheilen, auch wegen Verpflegung des zu recipirenden Kranke« 
da» nöthige sofort zu verfügen, im lezterenFaü aber denselben a!S nicht reception8Mäßig ab 
zuwerfen haben," auch nach erfolgter höchsten ^xprobstion, gedachte Cborile in der mäße, 
daß darin, in soweit es die gegenwärtige Einrichtung zuläßt, eine nur mäßige und xropor- 
tionirte Anzahl Kranke und Verwundere vor der Hand aufgenommen werden soll, nunmehro 
► geofnet worden, mithin es auch bey der jetzigen Einschränkung sowol als auch nachhero bey 
deren Erweiterung, die Meinung nicht haben soll, al» ob bey diesem neuen Institut alle mit 
Gebrechen und Krankheit behaftete Arme ohne Unterschied ihre Hülfe und Versorgung finden, 
- und darin einen freyen Antritt haben könten, sondern dieselbe bey ihrer verlangten Aufnah 
me die erforderliche Attestate, und nach Befinden ihnen zu ertheilende Neccprtkus-Scheine 
anvorderst vorzuzeigen haben, ander» dieselbe gänzlich zurückgtwresen, auch die von ihnen 
eingereichte Bittschriften nicht angenommen werden sollen; Als hat man dieses dem Public» 
zur Nachricht hierdurch bekannt machen wollen. Cassel den 4ten May - 785. 
Aus Lürsti. Charite - Direckion. ** 
3) Da die Ziehung der Ste« und lezten Classe der s8te» hief. Elaffen-Lotterie Dienstag den Z lten 
dies, den Anfang nimmt; so wird solches dem Publico, um derselben nach Belieben beywoh, 
neu zu können, hierdurch bekannt gemacht. Cassel den 24ten May 1735. 
8» H- Ciassen-Lotterie Direktion daselbst. 
4) Nachdem falsche Churbayerische ConvevtionS-Thäler von 1761. zum Vorsche u gekommen, 
welche sich von den ächten daran unterscheiden, daß sowohl die Brust, als Wappeuseite seicht 
und matt, die Buchstaben aber nicht scharf aussehen , mithin, weil das Feld, anstatt vest, 
wart und körnigt ist, einen Abguß verrathen; AlS wird solches dem Publiko hiermit zurNirch, 
xjcht bekannt gemacht. Cassel den -S. May 1735. Lürstl. Hess. Münz-Directorium das. 
Bü-
	        

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