Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1785, [1])

Vom 7 ten Februar 1785. rrj» 
-8) Bey dem Sattlermstr. Wìmmrl vor dem Friedrichsp-atz ist ein neuer Reisewagen, welcher 
für % auch 4 Personen eingerichtet ist, auch in der Stadt gebraucht Werder, kan, zn verkaufen. 
29) Bey dem Kies. Schutzjuden Isaak Herz Wallach, ohnwcir dem neuen Evüegrevhvfein Nr. 954. 
wohnhaft, sind Kavflvcse zur hies. 28ten Lotterie, 4ter Classe; sodann zur Zten Classe der 
OSnabrückischrn, wie auch zur Hannöv. Landes-Lotterie iter Classe, zu haben. 
30) Verschiedene Meubles, als: Comtoir, Commode, Bettspannen, Stühle, und mehr derglei 
chen, sind um billigen Preis zu verkaufen; man wolle sich drsfsls auf dem Gouvernements- 
Platz in Nr. 47. melden. 
zi) Ein sehr bequemes in Riemen hangendes Cario! mit einem Verdeck, welches kan zurückge 
legt werden, grün angestrichen, inwendig mir gelbem Tuch ausgeschlagen, mb einem der 
gleichen Kissen, nebst dem Geschirr dazu, alles im besten Stande, ist zu verkaufen. ' 
31) Es ist in der Nacht vom Zten ans den 4teu Febr. entweder von des Traiteur Hr. Betgen Be 
hausung bis zum Herrschaft!. Opernhaus, oder von da bis zur U «terueustadt, eine mit 2 Ge 
häusen versehene tomdacheue Udr, woran das oberste Gehäuse mit Blumen gravirt, nebst ei 
ner Srahlkette, woran ein silbern Familien » Vettschaft mir den Buchstaben I. G. R. etwas 
klein gestochen und sechseckigt ist, und ein messingener Uhrschlüffel gehangen , verlohnen wor 
ben; der redliche Finder wird ersucht, sie gegen eine gute Belohnung in der Warsenhaus- 
Bachdruckerey anzuzeigen. 
33) Ein ausgemästetes fettes Schwein, welches Zoo Pf. wiegen kan, siehet io Pf. für t Rthlr. 
zu verkaufen. 
34) ES ist rin silberner n\ Loth schwerer Borlegelöffel von einem durch die hiesige Stadt Gu« 
densberg jüngsthin passierenden Fremden bey einen Schützenden dahier zum Verkauf gebracht, 
welcher aber auf geschehene Anzeige jenem abgenommen und dabey aufgegeben worden, über 
den angeblich geschehenen sichern Ankauf desselben beglaubte Bescheinigung zuvorderst beyzu 
bringen. Nachdem nun dieser Fremde sich nachher nicht wieder gemeldet, und daher der ge 
gründete Verdacht entstehet, daß dieser Löffel diebischer Weise entwendet seyn müsse; So rmrd 
si>lches hiernrt zu dem Ende bekannt gemacht, damit der Eigenthümer dieses Löffels binnen 
4 Wochen sich dahier bey Amt melden, und sich als solcher durch Angebung der Merkmahle 
legirimiren, ober gewärtigen möge, daß derselbe nach Ablauf d.eser Frist confisciret werde» 
solle. Gudensberg den 2. Febr. 1785. h?ürsrl Hess. Amt daselbst. 
35) Bey dem Hutb Fadrikrnt Hrn. Köhler find in Commission eine schöne Cvmmode, eine Toilette, 
Md 9 Stühle, si'mt einem Armstuhl, zu verkaufen. 
§6) Em großer Garten mir Gras- Grade» Land und guten Odstbäume»., auch einem Brunnen 
versehen, und auf der sogenannten Höhenwinde vor dem Cöllnischen Thor gelegen, ist auf z 
auch 6 Iabre unter verschiedenen Bedingungen Zu verpachten. Diejenigen welche hiervon nä 
here Nrchricht verlangen und dieser» Garten zu pachten Wittens sind, belieben sich bey dem 
Hru. Jnspett. Hlsuer zu melden. 
Besondere Anzeigen. 
I) Bey der mit bekannter guten Ordnung, und den vestgesetzten Solennitäten vollzogenen yoteu 
Ziehung derHochfürstl. Hessen-Marburgischen gnädigst garantirte«Zählen-Lotterie, sind diese 
Numecn: 
50. 19. 9. 63. 65. 
au- dem Glücks Rade gezogen worden. Die i6o*e Ziehung i» Darmstadt geschiehet de« 
yken » Die 227t« Ziehung tu Cassel dev rüteu » Die ycr- Mehnng in Marburg de« -Ztea 
Febr. urrd dir folgenden von 3 zu g Wochen. Cassel den 2. Febr. l? 85 . 
Gmeral-Dkectisn berHschsiürsi!. Hess. LaffeUschm ENä-igst Straminen Zahlen-Lotierie. 
R s) Nach-
	        

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