Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1782)

Dom 2Z-en November 178». 88, 
wohl und zur Zufriedenheit derer welche solche bereits probirt haben, eingerichtet ist, seU an 
den Meistbietenden entweder aus H Jahre verpachtet, oder auf Erbiethe ausgetharr werden und 
ist hierzu Terminus i Licitationis auf Freytag den aoten Decemd. schiersküuflig auberahmt 
worden. Diejenigen also welche svthane Mühle in 1 'ciupora! - Pacht, oder auf Erbleihe zu 
nehmen Lust haben und durch obrigkeitliche Attestats alsbald dociren können, daß sie solcher 
vorzustellen und die erforderliche Zahlung zu leisten, auch btt) einer Zeit-Pacht wenigstens 
ISO Rthlr. Caution einzulegen im Stande sind- tonnen sich i« pr-cstro des Vormittags von 9 
dis 12 Uhr bey hiesigem Amte einsinden, die Condttionen, unter welchen die Vererbleihe, oder 
Verpachtung geschehen soll, vernehmen, Gedottt thun und der Adjudrcation. salva raificatione 
gewärtigen. Treysa, den 25. Octvb. 1782. 
Ex Coimniffioue Hochfürsti. Kriegs - und jvornainen - Lämmer. Weiß. G. L. DiUkäMp. 
b) ES soll die mit zwe» Mahlgängen versehene Herrschaftliche sogenannte Höppen- Mühle zu 
Treysa nebst zugehörigen Länderryeu, Wiesen und Garten vom tten Zuntt a.tut. an, auf wei 
tere sechs Jahre an den Meistbietendttt verpachtet und des Endes Freytag den 6trn December 
schierskünftig ein nochmaliger Licitations-Termin bey hiesiger Renrhercy abgehalten werden. 
Diejenigen also, welche svthane Mühle nebst Zubehör in Pachtbestand zu nehmen Lust haßen, 
solcher behörig vorzustehen und IZO Rthlr. Cantion einzulegen im Stande sind, können sich 
besagten Tages des Morgens 9 Uhr allhicr melden, Gedotte thun und dem Befinden nach der 
Adjndication gewärtigen. Ziegenharn, den 9. Novemb. 1782. 
Fürst!. Heßische Rentherey daselbst. Weist. 
7) Nachdem per rescriptum von Hochfürstl. Steuer» Collegto 6c äatn Cassel den I^ten 
Octvb. L. c. der von unS gethane Antrag, daß die hiesige Stadt-Zieae'.hütle nun .pertincntik 
puf eine Erbiethe an den Meistbietenden überlassen iverden solle, gnädigst approdiret worden: 
So wird solches hierdurch öffentlich weniger mcht einen: Jedermann bekannt gemacht, sonder« 
auch zugleich Terminus Liciratioms auf Dienstag den rten Decemb. ä. c. präfigirt, und kön 
nen die Liebhaber dazu alsdann in pr^sixo sich auf hiesigen Rathhans des Morgens y Uhr 
einsinden, die Condrtiones vernehmen, ihre Geborte thun, sodann der Meistbietende sich des 
Anschlags salva tarnen ratihabitione Hochfürstl. Steuer rCollegii zu Cassel gewärtigen. Kirch- 
hain, deu 2. Novemb. 1782. .. ,,, V 
Fürst!. Lommissarius samt Bürgermeister urrö Rach alda. 3 , G. Riesscll'ach. 
Cit a t ton es Cr t d it or um. 
1) Da die von dem hiesigen Bürger und Lohgerbcrmeister Johann Wilhelm Stuntz und beMy 
Ehefrau contrahirten Schulden das Vermögen weit übersteigen, und dahero dsr Corrrnrs- 
Proceß erkannt werden, als wird ad liquidandum credita ein« Tagefahrt ans den 6t«n Januar. 
k. aubezielet, in welchem sämtlich: bekannte und unbekannte Gläubiger ihre Forderungen 
der Ordnung gemäß vor mir so gewiß liqnidiren und veMyren sollen, als widrigenfalls sie 
der ohnfehtbaren Praclnfion zu gewärtigen haben. Rotenberg, de« rz. Octvb. 1782. 
8. H. R. Rath und An,t,nann. I. A. König, 
r) Nachdem über des alten Schultzen Wilhelm Knierims und drssen Ehefrauen Vermögen zn 
Erckehaasen der Concurs» Proceß eröfnet, und l'ermün» ad Ikjuulandura Crcdita auf den 
zten Jan. a. fut. anberaumt worden: als werden alle diejenige Gläubiger, we!ck>e rechtlich« 
Forderungen zu haben vermeynen, hierdurchedictsliter geladen, in pr^tixo vor hiesigem Fürstl. 
Amt zu erscheinen, und ihre Forderungen so gewiß der Orpmmg gemäß zu liguibiren, als 
widrigenfalls sie der Präclufion gewärtigen sollen. Rotenburg, den 23. Octeb. 1782. 
8. H. R. Rach imb Amtmann. % A. Vönig. ; 
z) Alle, d-S Hermann Sachsen zu Burgholz, so bekannte als unbekannte Gläubiger werden hiermit 
dergestalt »dictaltter cirrret, baß sie ihre Anftr-erungcn in den: bey hiesigem Fürstl. Justitz- 
Ooovoo 2 Amte
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.