Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1780)

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Z 3tes Stück. 
Königsplah die belle Etage im Flügel, bestehend aus 2 Stubeu, undj Cabinet vorueherausi; 
sodann zwey Kammern und Küche samt Keller und Holzstall hintenhinauö, nächstkünstigen Mi 
chaeli zu vermischen. 
19) An der obersten Johannesstraßen-Ecke am Gouvernements-Platz in des Peruquier Aubery 
Behausung stehet die oberste Erage zu vermietheu. 
20) Ja deö Herrn Hofmeister Wolffö Erben Behausung alhier auf der Oberneustadt sind ver 
schiedene Dimmers mit Meubles für Fremde zu vernnethen; und tonnen die Hrn. Meßfiera«« 
ten versichert seyn, daß man in allen Stücken ihre Commodität zu befördern suchen wird. 
Capitalien, so auszulehnen. 
1) Es sind Z, 4, 5, hundert bis 1000 Rthlr. gegen gerichtliche Obligation auf die erste Hypothek 
sogleich zu verlchnen. 
2) Es ist sogleich ein Capital von 600 Rthlr. in alte Louiöd'or à 5 Rthlr. gegen gerichtliche Ob 
ligation auf die erste Hypothek in Cassel auszulchnen. 
z) Es sind sogleich 550 Rthlr. Pupillcngelder gegen die erste Hypothek in Cassel auszulehnen. 
4) Ein Capital Pupillengelder von 2020-und allenfalls mehreren Rthlrn. stehet auf die erste Hy, 
pothek eines assecurirten Hauses, gegen laudübliche Zinse, sogleich zu verlehnen. 
Z) 1022, ingleichen 6oo Rthlr. in landesüblicher Münze sind gegen sichere Hypothek zusammen 
oder zertheilt zu verlehnen. 
Bediente, so verlangt werden. 
1) Eine vornehme Herrschaft auf der» Lande suchet einen Jäger und einen Reitknecht, welche 
schon mehr gedienet und mit guten Attestaten versehen seyn müssen, sogleich in Diensten; der 
Gasthalter Hr. Heinrich im Stralsundt gibt desfalls weitere Nachricht. 
2) Es wird in einer gewissen Haushaltung allhier eine geschickte Köchin auf künftigen Michaelis 
gegen einen guten Lohn, desgleichen eine Person welche im Nähen und allen übrigen häuslichen 
Geschäften dergestalt geübt ist, daß ihr solche übertragen werden können, ebenwohl gegen einen 
guten Lohn verlangt; beyde aber müssen ihren Verhaltens und ihrer Geschicklichkeit wegen sglaub- 
hafte Zeugnisse beybringen. 
Z) Nächstkünstigen Michaelis wird ein Bedienter welcher eine gute Hand zugleich schreibet, auch 
Frisiren kann, gegen annehmliche Conditiones in Dienst verlangt. 
4) Eine adeliche Herrschaft auf dem Lande nicht weit von Cassel verlangt eine franzvs. Demoi- 
feile zur Gouvernantin bey 2 junge Fräulein gegen raisonablen Gehalt zu Michaeli in Dienste 
zu nehmen. 
5) Es wird vor guten Lohn, Kleidung und die Kost im Hause, auf der Oberneustadt in der Bel 
levuestraße in Nro. 6. zwey Treppen hoch, auf künftigen Michaeli ein hier im Lande geborner 
Mensch, mittelmästgen gesetzten Alters, der schon gedienet und wegen seiner Treue und guter 
Dienste, auch daß er dem Trünke nicht ergeben, glaubhafte Zeugnisse beybringen kann; so 
dann auch eine einländische Magd, welche Kochen, Waschen und Bügeln auch sonstige häus 
liche Arbeiten wohl mit verrichten, und wegen Treue und Fleises von ihren vorigen Herrschaf 
ten gute Zeugnisse aufweisen kann, in Dienst verlangt, und kann eine solche an vbbemeldetem 
Orte den Lohn und sonstige Umstände erfahren. 
6) Zur gewöhnlichen Hausarbeit wird eine Magd zu Michaeli- in Dienst verlangt, die jedoch 
glaubwürdige Zeugnisse von ihrer Treue und guten Verhalten vorzeigen muß. 
Person, so Dienste sucht. 
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i) Eine Person welche Französisch spricht, Putzmachen, Nähen und Stricken kann, suchet eine 
Condition in-oder ausserhalb Cassel. 
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