Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1778)

546* AZkes Stück. 
10) Ney dem Gärtner Sicbrecht aufm Möncheberg im Wirthshaus, find vvn allen Sorten Hya- 
cintenzwiebeln zu verkaufen. Das Dutzend ein Gülden. 
XI) Es sollen nachfolgende Pretiosa,. als: 1) eine gvldne Uhr von dem Meister Rumilly zu Pa 
ris mit einem Aifferblatvon Emaille und einem grünen Gehäus von Chagrin, 2) eine goldene 
Frauenzrmmernhr nedst einer tombackenen Kette von dem Meister Truitte Mourier und Com 
pagnie nebst einem Pettschaft mit der DeviseJe suis contení, an dein Pettschaft selbst aber 
die Devise: Je jvue pour mon amant. 3) ein Ring in der Form eines Sterns, haltend in der 
Mitte einen grose» Diamant, um diesen herum 16 theils kleine theils mittelmäßige Steine, 4) 
ein (lito Rosenring haltend in- der Milte einen grosen und um diesen herum 8 kleine Diaman 
ten, 5) 2 Ohrringe, worinn in jedem 5 grose und 7 kleine Diamanten sich befinden, 6) eine 
Halsschlupve mit 5 grosen und sehr viel kleinen Diamanten, allhier sccumUmi leges auctionis,.. 
in Termino den 6ren Octobr. versteigert werden; Kaufliebhabere können sich dahero besagten 
Tages in Endes uuterschriebenen Behausung Morgens 9 Uhr eürfinden, ihre Gebotte thun, und 
nach Befinden, jedoch nicht anders als gegen baare Bezahlung, des Zuschlags gewärtigen. Ro» 
tenberg den i9ken August 1778. 8- &-&• Rach und Amtmann, 3. 2 t. König. 
X2) Es will jemand einen 3 bis 3^ jährigen Walachen Fuchs ausspielen lassen: Es werden dazu; 
6Z Spieler erfordert und kostet i Billet l Rthlr. so gegen baare Bezahlung sowohl bey denr 
S)v. Lappe im Krekschmarschen Hause in der Elisabetherstraße als auch bey "dem Weinhändler 
Dr. Rodemund in der Carlsstraße wohnhaft, zu bekommen sind. Sobald die Anzahl der Spie 
ler compltt, soll der Tag des Ausspielens bekannt gemacht werde:,. 
3,3) Bey Franz Heß aus'Wien sind auf dem Meßhause in Nro. 176. die gerechten Englische« 
Nachtlichter zu bekommen, welche keinen Rauch oder Dunst machen, sondern die ganze Nacht 
hindurch auf das schönste und hrlleste fortbrennen, das122 zu 7 ggr. nehmlich 365 zu i Rtblr- 
auch grose Maschinen von starken Meßing schön gearbeitet, nebst einem Aufsatz auf welchen 
man Thee oder anderes Getränke der Kinder, die ganze Nacht warm erhalten kann , eine zu 1 
Rthlr. 8.ggr. einige zu l Rthlr. auch wiederum neue und extxa darzu gerichtete Gläser mit 
Meßing.gefaßt, welche in die schönste Hauslampcn können gebraucht werden, eine zu ia ggr^ 
auch zu 8 ggr. gläserne Lampen nnt Meßing beschlagen welche gut zu Nachtlampen, auch in 
die Gärten vorzüglich gut zu brauchen, eine zu iü ggr. ingleichen CompositionLLichter, wo 
eins 140 Stunden brennt, und aus Reisen gut zum Einpacken sind, eins zu 8 ggr. und dienen 
verfertigte Nachtlichter ohne Knopfhölzer da ems 5 Nachte jedoch etwas stärker brennt, welche 
vorzüglich gut in Hauslampen und Illuminationen zu gebrauchen sind, 73 Stück, mit welchem 
man '1 Jabr auskommt, mit den dazu gehörigen Maschinen in einer Schachtel zu 12 ggr. Me 
nage und Reinigkeit werden die Lichter besonders empfehlen.. 
14) Bey dem Eouditor Hr. Schuwich am Markt sind nachben-eldte Confitüren in bester Qualität' 
zu haben, als: Bonbon, Himbirn, Coriander, wttsse Mandeln, ferner und ordiuairer Anis,, 
feine Mandeln, ordinairer Kümmel, sein candirte Sachen, glatter Zimmet, sein bonbon Nel 
ken, feine Ambra Küchelgen, fein überzogene Kirschkerner, seiner brauner Zimmet,, fein über 
zogener Wurmsaamen, fein weisse Non pareille, dito bunte, desgleichen alle eingemachte Sa» 
chen. Die Preise aller dieser Waaren sind so billig als möglich, und nicht höher als solche vom 
auswärtigen Orten zu bekommen stehen. 
,5) Eö har jemand noch ohngefthr 122 Centner recht gut alt Heu, zu verkaufen; wer dazu tust 
hat, kann sich gefälligst in der Holländischenstraße in Nro. z6c>. wegen des Preises melden,, 
auch kann davon Probe gezeigt werden. 
,6) Der Weinhändler Hr. Goerge macht hierdurch bekannt, daß er sein Logis verändert, und' 
nunmehro auf der Oberneustadt vor dem Friedrichsplatz nechst dem vorigen Logis in Nro.. 
101; wohnet, und daß bey ihm fernerhin zu bekommen sind:' 2 Sorten Steinweine ä 1 
Rthlr. 12 ggr. und 1 Rthlr. 6 ggr. die Bout. Lieds auerimilch, ä 16 ggr. echte Rheinweine, zu 
6i 8- und 17 m< die Bout. Bourgogjieweine, als Nuys,. Volnay und Besinne,, s 19, und iö 
ggr.
	        

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