Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1778)

Vom Ziten August 1778. S43 
Behausung, welche zwischen dem Herr Kriegs- und Domamen-Rath Ludemann und dem Bä 
cker Eßküchen liegt, sogleich ein großer Pferdestall nebst einem Furage-Boden zu vermiethen. 
und sich desfalls bey dem Vormund Hr. Heinr. Ludwig wohnhaft auf dem Markte zu melden. 
4) An. dem Brink, oder Aegidienstraße in Nro. 418. ist ein Logis auf Michaelis, bestehend auS 
einer Stube, Kammer und Küche zu vermiethen. 
5) In der Antoniusstraße sonstigen untersten Fuldagasse in Nr. '647. ist sogleich oder zu Michäli 
die ite, 2te und Zte Etage, einzeln oder zusammen, um billige Zinse wenn es ordentliche Leute 
sind, zu verlassen. Einzelne Personen können auch mitMeubles versehen werden. 
6 ) Es will der Grebe Spohr zu Rothendittmoll fein von Spohrs Rel. erkauftes Haus und Hof, 
welches zur Wirthschaft sehr bequem ist, auf Michäli vermiethen. 
7) In der mittelsten Markt- nunmehrigen Johaunisftraße in Nro. 387. ist die erste Etage auf 
künftige Michäli zu vermiethen, es bestehet solche in 3 Stuben und 3 Kammern, so tapezirt, 
und vornheraus sind, sodann im Hinterhause i Küche mit der Speisekammer, eine Domestiquen- 
stube, auch Platz für Holz zu legen. 
8) In der Schloßstraße in Nro. 187. ist die rte Etage, bestehend in Stube und Kammer, Platz 
auf dem Boden und verschlossenen Keller, desgleichen in der obersten Etage 2 Stuben und eine 
Kammer, Platz auf dem Boden und verschlossener Keller, beides auf Michäli zu vermiethen. 
9) Es hat der Sattlermeister Schäffer in der Dyonisienstraße, verschiedene Logis zu vermiethen. 
jo) In der Antonieuftraße in des verstorbenen Hr.Jnspector Pistors Hause ist zu vermiethen die 
unterste Etage, welche bestehet ans 3 Stuben, 1 Kammer und Küche, ein Keller, ein Kühstall, 
und Platz für Holz, und 3 Treppen hoch 2 Stuben, 2 Kammern, eine Küche und Platz für 
Holz, 4 Treppen hoch 2 Kammern, eine Rauchkammer, ein groser gedielter Boden, und kan» 
auf Michäli bezogen werden. 
n) Es hat der Bäckermstr. Schleyermacher in der Martinistraße an der Garnisonökirche eine 
Stube, Kammer und Küche an eine einzelne Person auf Michaeli zu vermiethen. 
12) Es will der Hr. Förster Scheffer sein Hauß dahier auf dem Markt gelegen, das ehemalige 
Schönauerische Haus, welches vor einen Kaufmann sehr schicklich, vermiethen; Miethlustige 
belieben sich desfals bey gedachtem Hr. Förster zu Roßbach ohnweit der Niest zu melden. 
* 3 ) In des Hrn. Commissions-Raths v. Buch Behausung in der Earlshaverstraße albier, stehe» 
einige Etagen, so gröstentheils tapezirt, mit oder ohne Meubles, ingl. Stallung nebst einem 
Theil der Scheure und dem Brunnen, auch Chaisenremise, jetzo oder auf vorstehende Michaeli, 
gegen einen billigen Zins zu vermiethen. 
14) Bey dem Manufacturier Hr. Landre auf der Oberneustadt in der Carlsstraße, ist im Hin- 
terhanse ein räumlicher Boden und gross Kammer für Früchte zu legen, desgl. für stille Leute 2 
Stuben jede mit Küche und Platz für Holz, wobey annoch eine kleine Stube und 2 Keller ge 
geben werden können, sämtlich sogleich oder aufMichäli zu vermiethen; auf gegenwärtiger Messe 
stehet auch bey demselben noch ein menblirtes Zimmer für Meßfremde zu vermiethen. 
15 ) In des Cauzley-Rath Scheffers Erben Behausung in der Dionisiistraße ist die oberste 
und unterste Etage, nebst Boden, Keller und Holzraum, auf Michäli oder zukünftigen Christ- 
tag zu vermiethen. 
16) Ohnweit dem Hohenthor in Nro. ii6z. sind in der untersten Etage vornheraus, 2 große Stu 
ben, i Kammer, nebst einer Küche und Keller, auf künftigen Michälistag zu vermiethen. 
17) In der obersten nunmehro Martinistraße in Nro. 67. gegen der Garnisonskirche über bey dem 
Hr. Billmann, ist in der belle Etage eine tapezirte räumliche Stube, benebst 2 Kammern und 
Platz vor Holz zu legen, vornheraus mit Meubles an ledige Personen Jährlich oder Monats 
weise zu vermiethen, und kann sogleich bezogen werden. 
Bedienten, so verlangt werden. 
r) Ein Mensch ans hiesigen Landen gebürtig, der mehr gedienet und gute Zeugnisse hat, wird auf 
der
	        

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