Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1778)

}90 24tes Stück. 
n> Der Rector Hr. Asbrand zu Trendelburg, hat in Commißion Rigaer Leinsaat von Ao* 1776. 
zu verlassen, die Tonne ä 7 Rthlr. und nachdem eine Quantität genommen wird ä 6 Rthlr. 
Es dienet dabey zur Nachricht, daß selbiger bis zum Aufgang verborgt, oder dem Befinden 
nach, wann vieles zusammen behalten wird und bey sichern Leuten ist, bis zukünftigen Herbst 
creditiret werden kann. 
12) Wenn jemand Alterthümer, Pocale und andere kostbare Geschirre, auch Kunstsachen in Agath, 
Helfendem, Bernstein, Crystall, Wachs, Merall und Holz zu verkaufen gesonnen wäre: der 
wolle sich mit Anzeigung des Preises bey dem Hr«. Regieruugs-Natl) Schminke alhier desfalS 
melden. 
lg) Der Hofweißbinder Waßmuth, hat seine zwey Hauser in der Druselgasse und Lambertistraße, 
um eine gewisse Summe Geldes verkauft; wer waö daran zu fordern hat, kann sich melden. 
14) Es hat der Sattlermstr. Conrad Wagener sein Logis verändert, und wohnt uunmehro in der 
Dyonisiistraße in der Madame Bacher Behausung, alwo fernerhin von aller Sattlerarbeit, alles 
um billigen Preiß zu bekommen ist. 
15) Die dem verstorbenen Renthmeister Floret zuständig gewesene, in Ostheim fallende Fruchtge 
fälle, so aus y-Vrtl. 3 Metzen Korn, und 7 Ärtl. 8 Metzen Hafer, C. M. bestehen, und nach 
Hofgeismar frey geliefert werden müssen, sollen Kraft obhabender Commißion an den Meist 
bietenden öffentlich verkauft werden; die nun hierauf zu bieten gesonnen, können sich in termi- 
no lidtationis Mittwochs den 2iUn Julii a. c. des Vormittags allster auf der Oberamtsstube 
einfinden, ihr Gebot thun, und der Meistbietende dem Befinden nach der Adjudication derselben 
gewärtigen. Carlshaven den zten Juuii 1778. Vigore Commijstonis, Biedenkapp. 
16) Mittwochen den iten Julii sollen zu Hofgeismar im Amthause nachfolgende Stücke, als: 
j) eine Tabariere schwarz emalliert, mit perlamuttern Blumen belegt, und mit Silber beschla 
gen, 2) eine dito grün emalliert, mit goldne» Figuren belegt, und mit Silber beschlagen, 3) 
eine dito von weissen Porcellain mir goldenen Ranken überlegt und mit Silber beschlagen, 4) 
ein auf Silber und vergoldet gemahltes Portrait eines halben Gulden groß, mit Oesen ein 
Band dadurch zu ziehen, 5) 4 starke silberne Löffel, so über 20 Loth wiegen, öffentlich an deu 
Meistbietenden gegen baare cassamäßrge Bezahlung verkauft werden; wer nun solche Stücke 
Lust zu kaufen hat, der kann sich ersagten Tages des Morgens 10 Uhr einfinden, sein Gebot 
thun, und Meistbietender Zuschlags gewärtigen. Grebenstein den ztenJunii 1778. 
I. 8- Hupfeld, Amtmann. Vigore Commißonis. 
17) Es ist jemand gesonnen gewisse Fruchtgefälle, welche von Niederzwehren geliefert werden, und 
in 7 Brtl.Korn und 7 Vrtl. Hafer bestehen, ans freyer Hand zu verkaufen; auf denselben kan 
nach Befinden ein Capital von denen Kaufgeldern stehen bleiben. Zur Nachricht dienet, daß 
bereits 400 Rthlr. darauf gebotten worden; die Waisenhaus-Buchdruckerey zeigt das nähere an. 
Besondere Avertijsementf. 
I) Bey der anheute mit bekannter guten Ordnung und den vestgesetzten Solennitaete« vollzogenen 
mten Ziehung der dahiesigen Hochfürstl. Hessen - Cassellischen gnädigst garantirten Zahlen- 
Lotterie sind dieNummern: 
31. 5 U 69. 17. 5. 
aus dem Glücks-Rade gezogen worden. Die uzte Ziehung geschiehet Mittwochens den iten 
Jul. und so fort, von' drey zu drey Wochen. Cassel den ioten Jun. 1778. 
General-Direction der Hochfürstl. Hess. Cassellischen gnädigst garantirten Zahlen-Lotterie. 
2 ) Nach-
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.