Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1768)

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Bediente, so verlangt werden. 
1) bin Officker Auf dem Lande, ohnweit Cassel, suchet eine Köchin, so mit Attestaten versehen, %tt 
gen einen guten Lohn so gleich, oder auf Christag in Diensten. 
s) Es wird noch vor Ende dieses Jahrs in eine auswärtige Handlung ein Lehrbnrscb verlanget , 
welcher Lust zu reist» hat, u. kan derselbe sowohl von Gewandschnitt, als Seiden Waaren auch 
von der einfachen und doppelten Scritura proñurcu. 
Personen/ so Lapitalia zu lehnen suchen. 
r) Ein Capital von 1500 Reichsthlr. wird gegen sichere Hypothek zu lehnen gesucht. 
Notifikation von allerhand Sachen. 
*) Es wird in der Stadt Wolfhagen gegen einen guten Gehalt ein Stadt - Musicus verlangt- Wer 
dazu Fähigkeit und Lust haben solté, hat sich desfals bey dem Stadt- Magistrat das. zu melden- 
3) ¿Jinis bis sechs Ohm Rhein-Wein sind um einen civilen Preis zu verlassen. 
Z) Der Hof-Goldsticker Hr- Samuel Müller, auf hiesiger Ober-Neustadt in der Neuenstrasse No tg 
wohnhaft, siehet sich, um verschiedenen irrigen Auslegungen, und, zum Theil übel gesinnten Mey 
nungen zu begegnen, genötiget, audnrch öffentlich bekam zu machen, welcher Gestalt er, nach wie 
vor, seinerübrigen Geschäfte ohngeachtet, einem jeden Herrschaft!. sowolMilitair-als Civil-Bedien« 
len, auch anderen Personen mit seiner Stickerey, sowohl von ordinairer als Staats Arbeit, in denen 
schönsten und neuesten Mustern, in billigen Preisen und promt an Hand zu gehen sich ernstlich angele 
gen seyn lassen werde,wobey erauch bey Absetzung eines grossen Debits 6 Monathlich. Credit verspricht. 
4) Der Hk- Oberster v. Hachenberg achter aneviivet , daß «tt« bv«v«u\<jt, vortche an Ihn tzn svrr 
der« haben, oder zu haben vermeinen, sich vor Ablauf Decembr. dieses 1768. Jahrs bey ihm mel 
den und ihre Forderungen vcnñcireo mögten, widrigenfals sie gewärtigen könten, daß ihre Forde 
rungen als Ungültig angesehen werden würden. 
Bey dem Stadt-Wachtmeister Hr-Willius , in der Obersten-Enten-Gaß, ist frische Butjendeiv 
Butter a 6Pf. für i Rthlr-, wie auch neue Waterforter-Butter, » 7 Pf.für i Rthlr. zu haben. 
*) In No 801 im goldenen Helm , ist zu haben Rhein- Wein , die Boutl. 6, 8- 10 und 12 Ggr. 
wie auch Ohmenweis. Mosel-Wein, 8 Ggr. Pontac, 6 Ggr. Muscat-Wein, 8 Ggr. weißen 
FrantzWcin, 6 Boutl- i Rthlr. eintzeln, 6 auch 7 Alb. die Boutl. auch Brennholtz, die Clafter 
ohne Knittel, frey vor die Thüre geliefert, 4 Rthlr. 21 Alb. 4 Hlr. 
7) Vor dem Ahnaberger-Thor, im Mensingischeu Garten, ist künftighin jedesmahlen, M/ttwo« 
chen-, Sonnabend-und Sonntags-Nachmittag Wein zu haben, auch kan alda Billard gespielt 
werden. 
r) Bey dem Handelsmann, Hr- Sigmund Wissens , auf der Ober-Neustadt, ist zu verkaufen, fein 
Nürnberger Grieß Mehl, in Fässern von 202 Pf. das Faß, 12 Rthlr. Extra fein Speltzenr 
Mehl, 20 bis 24 Pf. für 1 Rthlr- fein dito 26- 28 Pf. für 1 Rthlr. Faden- Nudeln, n Pf. für 
j Rthlr. Perlen- Gerste 9-12 und 18 Pf-für i Rthlr. Caroliner- Reis, 14 Pf. für 1 Rthlr. weisse 
Nürnberger Gewürtzkuchen, des Pf. für 16 Alb., Moschrons das Pf. für 26 Alb. 8 Hlr. Citronad, 
das Pf für i2 Alb. Spitz Mnrcheln, das Pf. 1 Rthlr. 10 Alb. 8 Hlr. weisse Wachs-Lichter , das 
Pf für 16 Alb., wie auch feine Java-Martinique- und Domingo- Coffe, geschnitten und mitge 
schnitten Knaster, Vari ias-und Switsent- Toback, feine holländische Tobackspfeifen, verschiedene 
Sorten Schnupttoback, Candis- und Hut- Zucker, Pfeffer und sonstige Gewürtz-Waaren in billige» 
Preisen; Auch sind bey demselben noch Loose von der hiesigen roten Lotterie ersterer Classe zu haben. 
9) Acht brauchbare Bier-Fässer, 2 Zobers, 2 Meesche- Scheiden, und was sonst zum Drau, Geräthe 
gehört, sind zu verlassen- 
so) Bey Hr- Steiumann hinterm Rath-Haus, ist zu haben, Frantz-Wein in Oxhoftn, von 27 bis 
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