Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1761)

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Angleichen sind in der zten Etage, 2 Stuben, z Cammern, nebst Boden, Kellerund 
Stallung. 
6) In einem, nahe beym Schloß, gelegenen-Hause, ist die unterste Etage, bestehend in zwey 
Stuben aneinander, nebst Cammer, Küche und Keller, zu vermtethen und kan sogleich oder 
aus Michaeli bezogen werden. Der Verleger gibt Nachricht. 
IV. Personen, (»Bediente verlangen. 
1) Ein Gärtner, so zugleich Laquayen Dienste thut, wird ohnweit Gudensburg, auf ein 
Adelich Guth, aus Michaeli in Dienst begehrt. 
2) In einer stillen Haußhaltung, wird eine Magd, so mit kochen Bescheid weis, auf Mi 
chaeli in Dienst verlangt. 
3) Wird eine Küchen-Magd, welche mit Kochen Bescheid weis und mehrmahlen in der Kü 
che gedienet hat, gegen guten Gehalt, auf bevorstehenden Michaeli in Dienst begehrt. 
Der Verleger gibt Nachricht. 
v. Personen, sa Dienste verlangen. 
1) Ein gewisser Mensch, welcher peckeä französisch und deutsch spricht, auch beyderley Spra 
chen sauber schreibt, und im Rechnen erfahren, auch sonsten wohl conduisirc ist, und 
dabey die Koche - Kunst versteht, suchet bey einer Herrschafft Dienste, als 8ecrenir, 
oder aber als Hauß-Hosmeister. Der Verleger gibt Nachricht. 
VI. Notification von allerhand Sachen. 
x) Es hat die Frau Vieboldln, gebohrne Wernertin, ihr mit ihren verstorbenen Manne, 
Martin Nowitz, erkauftes Wohnhauß, in der Mittelgasse, zwischen dem Schuhmacher 
Meister Wagener und dem Drechöler-Meister Apell, gelegen, um eine gewisse Summa 
Geldes verkaustt. Wer nun daran was zu prätcndiren oder näher Käufer zu seyn vermeinet, 
kan sich Zeit Rechtens melden. 
2) Es hat der Maurer, Meister Michael Sauer und dessen Ehefrau, ihr in der Brücken 
gasse, zwischen dem Brauer Doll und Gottlieb, gelegenes Wohnhauß, um eine gewisse 
Summa Geldes verkauft; Mer daran was zu prätcndiren oder näher Käuffer zu seyn 
vermeinet, kan sich Zeit Rechtens melden. 
Z) Es sollen verschiedene Meubles, als Schräncke, Stühle, Bettspannen und anderes 
Hölherwerck, nebst verschiedenen Manns-Kleidern, sodann eine sil erne Uhr und Pomliain, 
durch eine ordentliche äuäion an den Meistbietenden verkaufft werden ^Wer nun von ein 
oder dem andern zu kauffen Lust hat, wolle sich Montag den i4ten Veptembr. a. c. in 
des Hrn. Hof-Rath Dolleji Behausung alhier auf dem Graben, einfinden und sollen 
plus licitarne* gegen edictmäßige Zahlung des Zuschlags gewärtigen. 
Nn 2 4) Es
	        

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