Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1761)

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8) Es wollen die Krugischen Erben, ihre Väterliche Behausung, Ln -er Altttineustadt aus 
dem Mühlen Platz, zwischen dem Maurer Engelhardt und der Wittib Gräbin, gelegen, 
an den Meistbietenden, verkauffen; Werdarzu Lust hat, kan sich beydem Erben, Joh. 
George Krug, hinter der Altenneustädtec Kirche, angeben und sein Gebott thun. 
9) Es will der Beckermeister, Johann Henrich Gläßner, sein auf dem Töpfenmarckt, zwi 
schen dem Tuchmacher-Meister Pflüger und dem Schmidts Meister Breitbart, gelegenes 
Brauhauß, ingleichen sein in der Annaberger Strassen, zwischen der Wittib Bisch offin, 
gelegenes Wohnhauß, an den Meistbietenden, verkauffen, und sind auf das Brauhauß 
2ZOO Rthlr. und auf das Wohnhauß 1402 Rthlr. gedotten worden. Wer nun auf ein 
oder das andere ein mehreres zugeben Lust hat, kan sich bey ihm, selbst melden. 
10) Es sind vor dem Möllerthor, zwey an ein ander gelegene Frry-Garten, zu verkauffen. 
Der Verleger gibt Nachricht. 
Hl. Sachen, so in Cassell zu vermicthen seynd. 
1) Zn dem Hosnianmsche» Hause, ans derObernmstndt, in Nro ist die zantze itt E, 
tage, bestehend in 3 Stuben, 2 Lämmern nebst Küche und darzu gehörigen Keller, ein- 
tzeln oder beysammen mit oder ohne Meubles zu vermiethen und auf instehenden Michae« 
listag zu beziehen und seynd die Condition daselbst zu vernehmen. 
-) In des Cammer-Lecrec-rrii Dillings, Erhen Behausung auf dem Marekt, ist die 2U 
Etage zu vermiethen und kan auf Michaeli bezogen werden. Wer darzu Lust hat, kan 
sich bey denen Erben melden. 
3) In der Mittelgasse, bey dem Drechsler-Meister Appell, stehet ein Logiment zu vermiethen 
und kan auf Michaeli bezogen werden. 
4) Es hat der Hr. Canheley-Nath du Puy, in seinem vor der Esplanaden, gelegenen kleinen 
Hause, die zwey obersten Etagen, worbey auch Boden und Keller befindlich, aufkünff- 
tigen Michaelis, zu vermiethen. Wer darzu Lust hat, kan sich bey Ihm, selbst melden. 
s) Es will der Leib-Chirurgus und Cammerdiener Hr. Schröder, sein auf derOberneustgdr, 
gelegenes Hauß, gantz oder Etagen weis , vermiethen und kan sogleich oder aus Michaeli 
bezogen werden. 
6) In der Schemischen Erben Behausung, in der obersten Gasse, ist die unterste und 2te 
Etage zu vermiethen und auf Michaeli zu beziehen; Wer darzu Belieben trägt, kan sich 
bey dem Hos-Kastenschreiber Hrn. Lohmann, melden. 
7) Es wollen die Münderischen Erben, auf der Oberneustadt in der Weinberger Strasse, 
die mittlere Etage, bestehend in 4 Stuben, 4 Hammern, nebst Küche, vermiethen. 
8) Aus der Oberneustadt, vor der Esplanade, ist in einem wohlgelegenen Hause, die mittelste 
Etage zu vermiethen urih kan sögleich oder aufMichaeli bezogen werden. Der Verleger 
gibt Nachricht. 
l. Dd r " 9) Am
	        

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