Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1760)

$*3 c Z 56 ) 
2) Es hat jemand 2OO Rthlr. gegen hinlängliche Sicherheit, auszulehnen. Der Vá 
ger gibt nähere Nachricht. 
VH. ^otLücätion von allerhand Sachen. 
1) Nachdem eine^Frembde angeblich Elisabeth Meiningerin heisende und aus Sachsen sey 
ende Weids-Person, welche zu Geismar, nach von da im verwichenen Monath aufge- 
brochenLm Englischen Haupt-Ouartier zurückgeblieben/ von Anna MargrethaKeilerkmy- 
erin daselbst zu Haltung ihres Kindbettes insHauß an-und aufgenommen worden, und 
nach Genesung eines Kindes, Todes verfahren; Als wird hierdurch solches dem publico 
hiermit des Endes bekannt gemacht, damit die etwaige Anverwandten der Verstorbenen 
Elisabeth Meinningerin, sich desfalß behörig melden und nähere Nachricht einziehen 
' können. Hoss-Geismar, den ig-ten October 1760. 
2) Es sollen den zten Novembr. K. in der Obersten Trussellgasse, auf dem Brauhause, 
Nachmittags um t Uhr und folgende Tage, an guten Effecten, gegen daare Bezahlung, 
verauctioniret werden: als, etwas an Silber, Manns-und Werber-Kleidung, gantze 
Steigen und ander Linnen, desgleichen Kupfer, Meßing, Zinn, Eisen, Blechwerck,, 
und allerhand höltzern Haußrath rc. irem schöne Kupferstiche von verschiedenen Mei 
stern, Zeichnungen, allerhand Figuren, Bildhauers Werckzeug und sonstigen Kleinig 
keiten,. welche aber auf den ?ten November, vorgenommen werden sollen; Wornach 
die resx.Hmr Liebhabers welche was zu kauffen betleben tragen, sich richten könmn. ' 
3) ES hat Meister Wilhelm Weymar, seinen vor der Schantze gelegenen Garten, bor 
eine gewisse Summa Geldes verkaufst;. Wer daran was zu prütendiren hat, oder nä 
her Käufer zu seyn vermeynet, kan sich Zeit Rechtens, melden/ 
4) Ein gewisser Vormund, will seiner Curanden noch vorräthkge Weine, so da bestehen-, 
in einem Faß von 17 Vrtl. und einem von i 8 Vrtl. beyden gantz altenJohannesberger und 
einem Faß bey nahe zwey Ohmen alten Thal-Wein, verauctioniren. Wer darzu belie 
ben trM , wolle sich Montag den zten Novembr. nechstkünfftig Nachmittag um 2 Uhr/ 
in des Faßbänder Meister Weymars Behausung, hinter dem Marstall, einfinden. 
Ambey dienet zur Nachricht,, daß die Zahlung nicht anders als in alten Edictmäßigen 
, Geld-Sorten, nehmlich am Golde: die alte Louisd or* zu 5 Rthlr. 8 Ggr. Die neueSchild- 
Louisd’or, zu 6 Rthlr. 16 Ggr. Die vucare zu 3 Rthlr. AnSilber-Müntze: der Laub» 
- Thaler zu 1 Rthlr. r 6 Ggr. angenommen wird. 
0 Zn Hrn. Arb eins und des Bader Hrn. Hilcken Kellern, sind kürzlich, eine starcke 
Partie weisse MusquetUler»Weine, wersse und rothe Mayn -Weine, niedergelegt, die 
Preisen davon.sind beym Kaufmann Hrn. Mauchart , hinterm Fische wohnhaft, zu er? 
stagen: Es hat auch derselbe, Zeller-Nüsse, das 100 zu 3 alb. 6 Hlr. 
6) Es
	        

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.