Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1760)

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*0 Es will der Hof-Schneider Hr.Dalwig, seine in der Men neustadt, in der Schenckel- 
gaffe/ gelegene Behausung, so sich besonders vor einen Cröper, auch sonst vor Handt- 
wercks-Leuthe schicket, entweder vermischen oder verkauffen. Wer nun zu ein oder an 
derem Lust hat, kan sich bey ihm melden. \ 
72) Es hat die Witwe Frau Hagemännkn, in ihrer Behausung, in der Mühlengasse, einige 
Logimenter, so sich vor einen Brauer schicken, zu vermiethen, bestehen aus 2 Stuben, 
Cammer und Küche, 3 grosse Boden, und noch einem Heu-Boden und Maltz- Cammer, 
ingleichen Küh-und Schweinestall, sodann auch allenfalö das gantze Braugeräthe, dabey/ 
vermiethen oder verkauffen. Wer darzu Lust hat, wolle sich bey ihr, melden. 
13) Auf dem Töpfenmarckt, in der Jgfr. Knauerin Behausung, ist 1 Stube und Cammer, 
zu vermiethen. 
14) Des Nathsverwandten Hrn. Schönhütten nachgel. Wittib, hat in ihrem Hause, in der 
zlen Etage, hintenauSl Stube, 2 Cammern, nebst zugemachten Gang, zu vermiethen und 
kan auf Michaeli bezogen werden. 
15) Hinter dem Hospital, ist in einem Hause, i Stube, i Kammer, kleine Küche und 
Platz vor Holtz zu legen, zu vermiethen und kan aus.Michaeli bezogen werden. Der 
Verleger gibt Nachricht. 
16) In der Buchischen Erben Behausung, am Steinwege,ist eine Etage, bestehet in 2 
Stuben, z Cammern, Holtz-Gewolbe und ein stück vom Keller, künfftigen Michaeli zu 
vermiethen, und kan man sich deshalb beym Kaufmann Hrn. Stieglitz, melden. 
17) In des Staabs-Auditeur, Hrn. Appel Eheliebsten Behausung, hinter dem Marstall, 
ist die Zte Etage, auf Michaeli zu vermiethen, und können sich diejenigen so darzu Lust 
haben, bey dem Bänder-Meister Weymar, in besagtem Hause, melden. 
18) In einem gewissen Hause, am Marckte, gelegen, ist ein Logis,vor eine eintzelne Per 
son , mit oder ohne Meubles zu vermiethen. 
79) Auf dem Graben, nahe vor dem Schloß, ist 7 Stube, 2 Kammern und Küche, auf 
Michaeli zu vermiethen. Der Verleger gidt Nachricht. 
ui. Personen, so Bediente verlangen. 
7) Es wird in dem Paderbornischen auf einen Adelichen Hoffe , ein Verwalter, gesucht, 
- so der Haushaltung wohl erfahren und den Ackerbau gut versteht, dabey getreu ist, und 
wegen seines wohlverhaltens gute Attestat* Donwifw kan, gegen einen guten Gehalt und kan 
den Dienst sogleich antreten. 
2 ) Es
	        

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