Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1759)

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2) Es wollen des Aeciß-Schreiber Rothens Erben, alher, ihr in der Obersten Gasse be 
lesenes Hauß, nebst dem dabey befindlichen Neben-Gebäude und Stallungen, entweder 
gantz oder Etagen weiß, sogleich vermiethen; Wer nun darzu Lust hat, wolle sich bey 
besagten Erben angeben. 
3 ) Auf der Oberneustadt, in des Beckermeister Wilhelm Weymars, Behausung, ist in 
der zten Etage, l Stube, Kammer und Küche, zu vermiethen und auf Johanni zu be 
ziehen. 
4) In Hrn. vdescure Behausung, in den sogenannten Sack, ist unten auf dem Hauß-Er- 
den, i Stube, 2 Kammern, Küche, Keller, Boden und Hofraum, zu vermiethen und 
kan sogleich oder auf Johanni bezogen werden. 
?) Es hat Jemand, in einer wohlgelegenen Strasse, in der ersten Etage, 3 Stuben, wor- 
von 2 tapeziert, 2 Kammern und Küche, nebst ernem verschlossenen Gang; wie auch 
in der 2ten Etage, 2 Stuben und 2 Kammern, mit oder ohne Meubles, einheiln oder 
zusammen, worbey auch Stallung, Boden und Keller können gegeben werden, sogleich 
oder auf Johanni, auch allenfals auf Michaeli, zu vermiethen. Der Verleger gibt nä 
here Nachricht. 
6) Es hat der Hof-Trompeter Hr. Folenius, in seinem Hause, in der Altenneustadt, in 
der langen Strasse, 3 Stuben, 3 Kammern, nebst Keller und Platz vor Helh zu legen, 
emtzeln oder beysammen zu vermiethen und können sogleich oder aufJohanni bezogen werden. 
7) Bey dem Juden-Brunnen, in des Schuhmacher-Meister Biermanns Behausung, sind 
verschiedene Logimenter, nebst anderer Gelegenheit, an einen Becker und auch an einen 
Brauer zu vermiethen und können auf Michaeli bezogen werden. 
8) Auf der Oberneustadt, in der Höckelischen Erben Behausung, ist ein Logiment nebst 
Werckstadt und Eße, so sich vor einen Schlosser schicket, wobey noch verschiedene kleine 
Logimmrer, zu vermiethen, welche sogleich oder auf Johanni können bezogen werden. 
9) Aus der Oberneustadt in der neuen Strasse, in der Knaufischen Erben Behausung, ist 
eine Stube, 2 Kammern, Küche, Keller und Platz vor Holtz zu legen, sogleich oder auf 
Johannistag, zu vermiethen. 
10) Eo soll des verstorbenen Gegenschreibers Hrn. Hyners, Behausung , alhier in der O- 
berfien Gasse, vermiethet werden, wer darzu Lust hat, kan sich des Nachmittags um 3 
Uyr in besagtem Hause, oder bey dem Vormund Hrn. Schulmeister Hyner zu Woiffs- 
anger und zwar des Vormittags, angeben. 
n) Es, hat der Gürtler-Messer Falckeyßen, in seinem, in der Mittelgasse, zwischen der 
Wittib V5istu Bourdon und Hrn. Bindernagel, gelegenen Vorder-Hausö, 3 Stuben, 2 
Kammern, Küchen und Kellern, wie auch Boden, zu vermiethen. 
12) In der untersten Marcktgaffe, in einem gewissen Hause, sind 2 Stuben, wovon eine 
tapeziert, vor ledige Personen, mit Meubles sogleich zu vermiethen, es kan auch allen- 
falß noch i Stube und Kammer überlassen werden. 
13) Auf der Oberneustadt, bey der Kirche, in der Wittib Frau Eskuchin Behausung, 
ist i Stube und Küche zu vermiethen und kan auf Johanni bezogen werden. 
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