Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1757)

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in) In der Möllerstasse, in der Wittib Wernerin Behausung, ist unten eine Stube, Kammer und Küche, 
nebst einem räumlichen Krahm r Laden, samt Keller, Hvffraum, und Pferdestall, sodann in der ersten 
Etage, zwey Stuben, drey Kammern, und zwey Küchen, sogleich, oder auf Johanni zubeziehen, und 
können eintzeln oder beysammen vermiethet werden- 
*2) Es hat die Wittib Henckeltn, an der Möllergaffe Ecke, einen grossen Craam Laden, wie auch auf der 
iten Etage, 2 Stuben 2 bis z Kammern, nebst Boden und einen grossen Keller auch Platz vor Hvltz 
zu legen, (welches sich für einen Kaufmann so mit Bremer Waare handelt, schickte), auf Michaeli zu 
vermiethen. 
rz) Am Zwähren Thor, in einem gelegenen Hause, stehen 2 Etagen, zu vermiethen, welche allenfals 
sogleich können bezogen werden. 
14) Am Iudenbrunnen, bey dem Schuhmacher-Meister Biermann, ist eine Stube, Kammer und Küche 
nedst Platz vor Holtz, zu vermietheu und auf Johanni zu beziehen. 
*5) Aus dem Marckt, neben der Einhorns Apothecke in dem Köhlerischen Hause, ist eine Etage, mit oder 
ohne Meudles, sogleich, zu vermiethen. 
16) In der Altenneustadt, in der sogenannten Mühlcnqaffe, ist in einen wohlgelegenen Hause, die unterste 
. Etage, (welche besonders für einen Bierbrauer schicklich), zu vermiethen und kan sogleich bezogen werden. 
17) An einer wohlgelegenen Straffe, ist in einem Hause, ein Craam-Laden, samt Stuben, Kammern, 
Küchen, Keller, Scallung und Hvffraum, nebst übrigen Bequemlichkeiten, so sich für einen Würtz« 
Kramer, traiteur oder Wein Wirth schickte, zu verzinsen. 
18) In einen nahe beym Schloß, gelegenen Hause, sind die 2 untersten Etagen, sowohl vorn als hinten 
hinaus, mit einem grossen Saal und alles tapeziert, nedst Küche, Keller und grossen Holtzstall, auf 
kunfftigen Michaeli zu vermiethen. Der Veileger gibt Nachricht. 
v. Personen, so Bediente verlangen. 
i) Es verlangt jemand einen Purschen, so im Schreiben wohl erfahren, auch mit Gärtnerey Bescheid weiß. 
Wie auch eine Kindermagd, so im Waschen und Bügeln erfahren. 
L) Auch wird in eine stille Haußhalt, eine Küchen-Magd, welche mit aller Haußarbeit Bescheid weiss, 
und mit guten Zeugnüffen versehen ist, ans Johannistag, verlangt. 
Z) Begehrt jemand, nahe bey Cassel, eine Köchin, welche mit gutem Attestat versehen ist, in Dienst. 
Der Verleger gibt Nachricht. 
VI. Personen, so Dienste Verlangen. 
1) buchet eine Person Dienste, als Hauß Küchen« oder Vieh Magd, weiche sogleich eingehen kan. 
2) Verlangt jemand Dienste, als Reitknecht oder Laquay, welcher mehr gedienet, und sogleich eingehen kan. 
Z) Auch ist ein junger Mensch, welcher das Schneider Handwerck erlernet, gewillet als Laquay bey ei* 
nen Hrn. in Dienst zu gehen. Der Verleger gibt Nachricht. 
VH. Personen, so Lapitalia auszulehnen gesonnen. 
i) Es will jemand, ein Capital von 600 Rtjrlr. gegen sichere l^xorüec und gerichtl. Obligation, aus- 
lehnen. Der Verleger gibt Nachricht. 
vil!. Notificaron von allerhand Sachen. 
1) Nachdem dabier annvch ein Flubr-Schütze, welcher mit freyer Wohnung, convenabler Besoldung und 
sonsten mit nöthigem Unterhalt versehen werden soll, fehlet, folglich man darzn einer hierzu schicklichen 
Persohn nöthig; Als wird solches des Endes hiermit öffentlich bekandt gemacht, da sich jemand so mit 
einem gute» Attestat versehe«, finden solle, so dieses Amt gnznnehmeu gesonnen, sich bey uns mel, 
den,
	        

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