Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1757)

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Z) Da der beym Förstl. Bauambte gestandene Rüster , Nahmens Schneider, vor einher Zeit ansaekre« 
ten and nebst gar wenigen Effecten ein und andere Schulden nach sich gelassen hat; Als wnr» zu de rn 
liquidaron vor ein und allemahl terminuz auf Dienstag den zten May angesetzt, worin sich deff-'n Cre> 
öitorez so gewiß zu meiden, als, in Lessen Entstehung der prelusión zu gewa tigcn haden. Dassel! den 
29ten Martii 1757. ^urftl. Hessisches Hof-Gericht dazelvft. 
4) Nachdem über des hiesigen Bürger, Johann Conrad Schillings Haabseeligkeit, ern (.oncurlus credi, 
torum .entstanden, und terminus ad liquidandum credita auf Frcytag den 2»ten April bey httsiáem 
Stadt,Gerichte anberahmet worden; Als wird solches zu jede-Manns D iffknschaft dekc>„dt gemacht, 
und wer an des debitoris Vermögen etwas zu fordern hat. edictaliter hre-duich clitret, in prLÑxcr feint 
Forderung lud pcena prLcluñ zu liquidiren. Eschewege den loten Martii 1757 
Stadt-Gerichte dasclbsten. 
IV. Sachen, so ausserhalb Cassell zu verpfachren seynd. 
r) Cs will derchiefige Siechenhoff folgende in der Pfachlung vacant seyende vor der Unteinelssadt gelegene- 
Länderey anderwärts an den Meistbietenden wiederum verpfachten, als 3 u. 2 v tl Acker in dem söge, 
nannten Erle-Feld, an denen Bergmännischen Erben zur Waldau gelegen. Zwey Acker in der Ria gef, 
an Johannes Wickmann zu Bettenhausen und i u. 2 vrtl. Acker vor Sande sdausen, an Johannes 
Schuwirt und Johannes Umbach gelegen; Ferner die sogenannte Schwanen« Wiee. an dem Fä der 
Meister Jacob Pfeiffer gelegen. Welche nun darauf zu brechen gewiUet, können sich Mittwochen de» 
izten April, welcher hierzu pro termino angesetzet, beym Stechenhofs-Verwalter Crsg des Vormit» 
tags melden und ihr Gebon thun. 
s) Es soll die Stadt Wiese, der Sanplatz genannt; vor der Altenneustadt an der Fulda gelegen, an» 
derwärtig an den Meiubrttendcn, veipfachtet werden; Mer solche zu pfachten gesonnen, kan sich den 
iz-ten April auf hiesigem Rathhauß dcs morgens um 10 Uhr ern finden. 
V. Sachen, so in-und ausserhalb Sassl ll, zu verkauften seynd. 
1) Es sollen von des verstorbenen Obcrschultheisen Ht. Gössels hinterlassenen immobilibus, 1) Der Ahne» 
Garthen vor dem Möller« Thor, an dem Färber Christoph Schnur und dem Tob icksspinner Keol ge 
legen. 2) Ein Stück Grabeland, vhngefehr ein Acker groß rn dem sogenannten Optelmärmifchen 
Garthen. vordem Möller-Tbor am Sci!er-Wege, zwischen dem TvbickespinnerKey! ge egen, schie'S 
künfftiyen Sonnabend den zoten April von Commissionis wegen, an den Meistbietenden gegen edict-, 
mäßige bacce Bezahlung, veikauffc werden Wer nun eines oder das andere dieser G-mndstückcr zu er» 
sieben gedencket, der kan sich besagten Tages auf Fürstlicher R gicrung zu gewöh nlicher Zeit coram 
commissione melden und sein Gebvtt thun, immaffen dann mit dem erste» Stück auf den Glocken» 
schlag r 2 - mit dem andern aber um halb iUhr, den Meistbietenden der Zuschlag aeichehen soll Cassel 
den >7ten Martil 1757. Vigore Commissionis G. H. trafst. 
2) Nachdem zur bubbaliation des Slmmerischen Antheils am Guth Oder-B erden bey Allendorff terminus 
auf Mo. tag den 2zren May anbe-ahmt worden: Als wird wickes zu dem Ende hie durch befr nt q<* . . 
macht, damit diejenigen so darauf zu biethen vust haben gedachten Montag den aztcn Man Vo.mit» 
tags in meiner Behausung zu Allendorff coram Commiflione e,scheinen, darauf ihr Gebvtt thun, und 
der Meistdiet nde gegen baare Bezahlung in Hessen Wehrung der adjudicación gewä rigen könne. AI» 
tenstein den rotn Martii 1757. Vigore Commissionis D- C. VOR Hagen, 
3) Auf den Dnrncherischen Garten vor dem Annaberqer-Thor gelegen, feind über voriges Gebotr derer 
305 Rthlr 5 Rkhir. mehr, mithin nunmehr» 310 Rthlr. gebotten worden. Wer ein mehreres zu ge 
ben w llens ist, kan sich den dem Vonnund Hrn. Schönicke! melden. 
4) Es w'll Meister Johann Philipp Schrebler, als Curator des verstorbenen Brauer, Migandts Erben, 
idr Elterliches Hauß auf dem Pserdemarckt, zwischen dem Gemeine Burgem-stster Hrn. Siebert. u d 
dem Juden Goldschmidt gelegen, veckavffen, und seynd bereits über voriges Gebvtt derer »350 Rthlr. 
70 Rthlr. mehr. und also 1420 Rthlr. darauf geborten worden Mer ern mehreres ju geben willens, 
kan sich in der Möller-Gaffe, bey ihm selbst melden, und sein Gebvtt thu«. 
5) Der
	        

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