Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1745/46)

«rang 
bitt aufgerichtete Hauteiiíé Tapeten Arbeit f wie man es bestellen will, nach al 
lerhand Gusto, Die Zimmer auszutapezieren, wie auch allerhand Über 
züge vor Stuhls, Canapé und Tepjche von eben der Arbeit, wir sie in Franck- 
rerch un-d denen wieder landen ,allwo sie ihren Ursprung haben, fcbririm n?ew 
dm. Es sind auch dry obgemeldten allerhand feine Engl, und Frantzösische 
wollene Schatkirungrnzu haben. 
4 .) An der Endten-Gassr bey der Frau Wittib Grandiclier und Sohn, scind ex 
tra gure Weine so wohl in Oxlhoffen a!6 llomeillen weiß in billigen Press; auf« 
dem Hanse zu vrrlasirn : als iJ Rother Klar^ueaux, die Lomeilley.Alb. 
2 3 DitoCahors, i?.í¿l!b* 
i .) Hierdurch wird dem publico bekannt gemacht,das ein Frantzösischer Sprach- 
Meister, weicher von der Marburglfct)M ^csäemie dafür erkannt worden, all» 
hier angelanget, welcher sich unterstehet selbige Sprache nach Venen 9 ,-mcixüs 
durch Fragen, Antwort, Definitions, Explications und Exempels» alles auf 
die kürtzestrund leichteste Art zu unterweisen; selbiger lo^irt in der untersten 
Fulde. Gaste in. der Trauben bey Herr Müller. 
<0 Jemand hat einen kupfernen Kessel von i r.Eymer groß, einen eysernen Topf 
mit einem kupfernen Deckel, wie auch einen Brat-Spieß und darzu gehörigr 
Füsse zu verkauffm,welches alles noch m recht guten Standeist. 
TO Ein Cía vier, welches gut condidoniret, ist zu Verlagen. Der Verleger ertheilt 
nähere Nachricht. 
f.) Allhirr bey Herr Johann FriederichGeng, Wrinschmcken in der Müller- 
Strassen wohnhaftt.ist zu haben der so sehr berühmte und approbiere Schrrp- 
feeifche UmVerfai- Hertzens-Schlag- und Lebens- Balsam; Dieser von Sr» 
Röm. KaysetiichrnMa/csta'tallekgnädigst privUe^iree Balsam ist mit beson 
derem grosen Nutzen zu gebrauchen in allen Zufallen des Haupts, Hlrtzmrl 
und Magens , praelervirec und curirec den Schlag, ist tM bewehrtes Mirttl 
in Ohnmachten undHe'tzmS-bangigkeit, benimbtalle Schmkktzen und Zu 
fälle der Augen, vertreibt das Sausen und Brausen der Ohren, führet ab den 
' Schleim »on der Brust, ist ein bewehrtes Mittel wieder die Rote rühr, Cólica 
und Steinschmertzm ; Auch kan dieser Balsam mit grosen Nutzen in allen fri 
schen Wunden und zur Beförderung der Gebmth, innerlich und äusserlich ge 
braucht werden, wie aus denen dabey sich befindenden gedruckten Zettuln mit 
mchreremzu ersehen.' DaSGläßlein von diesem Balsam kostet s.Alb.unv 
kan man auch solchen ingantzen Kistlern haben. 
Zwey viersitzige Reise- Challen, eine mit gantzen Thüren und Gla'ssem,inwen 
dig mit binnen Tuch und gelben Schnüren, die anvrlrnit grünen Tuch und 
Wachse
	        

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