Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1735/36)

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r.) Ts hat Johann AdamMonecke seine Behausung sambt Zubehör in hie 
siger Unter-Neustadt in der Mittel-Gassen, zwischen demWeißdänder Meister 
Homburg und Schumacher Lohmann gelegen, um eine gewisse Summa Geldes 
Desgleichen . 
;.) Der Herr Ober-Vogt Philipp! zu Schencklengöfeld und dessen Erben, ih 
ren vor demNeuen-Thor zwischen demWelheider und Mittel-Weege gelege 
nen Eck-Garten verkaufte. Wer nun von odgedachtem Haus oder Gatten 
näher Käuffer zu seyn vermeynet, oder etwas daran zu pr^renèen har,derselbe 
wolle sich wegen deö ersteren beym Verkaufter, wegen des andern aber bey Herr 
Notorio Slüter angeben. 
4. ) Die Jungfer Catharina Elisabetha Schottin hat ihreü Gatten vorm Toden- 
Thor ,an Herrn -iccis-Schreiber Reineck und Herr Schemesgelegen, desgleichen 
5. ) Die Herren Gebrüder Mülhausen ihren Gatten vordem Todten-Thor 
verkaufte. Wer nun an obgedachten zwey Garten etwas zu prXrenàen 
hat, oder näher Käuffer zu seyn vermeynet, kan sich Zeit Rechtens melden. 
6. ) Es stehen eine grosse kostbare kaàl-Uhr , dergleichen in Cassel nicht ist 
gesehen worden , item ein sehr schön Nußbäumen cantor, und erliche Ti 
sche zu verhandeln, welche Stücke bey dem gewesenen Königl. Laqueyen Frantz 
Lohma nn amStein-Weege ins Herrn CommifM vonBmtters Behausung 
zu sehen seynd. 
' 7.) In des Schumachers Meister RisgartS Behausung auff der Ober-Neustadt 
im golden Dtiffrl an der Llplanaäe» werden bey der Handschumacherin Meister 
LitS Frau und deren Gesellen,allerhand feine Hirsch-Leder gelaschte LoHers-Ho, 
sen, Degen-Koppel, als auch mir Silber oder Zwirn recht proper gelaschete 
Hirschlederne Reit-Handschu, aufEpsenacher ka^on, um billigen Preist verfer 
tiget. 
8. ) Am ftmhujus a c. ist ein bleichfahler Hund mit einem schwartzen Maul von 
öffentlicher Strasse eingesperret und bis à nicht wieder losgelassen worden. 
Wer nun hievon gründlichen Bericht,und den Ortanzeigen kan, soll eingut 
Trinck-Geld zug^warten haben, und sein Nahme verschwiegen bleiben. 
9. ) Es wird bekant gemacht,daß die Herrschafftliche Gewölbe auff der Schlacht, 
7 so die verstorbene Mülhausische Wittibe bisher Pfachts-weifte innen gehabt, 
in letztgrmtldem Termino nicht verpachtet, sondern anderer Terminus darzu • 
ouft Donnerstag den 24km hujus angesetzet worden. Wer also dasselbe 
noch zu pfachten Lust hat, kan sich in benahmten Termino auffm Land-Gericht 
angeben, und sein Gebokt vordringen. Desgleichen 
- te> )Soll auch dir Herrschafftliche Mühle auff dem Weiffen-Stein in obgemeldem 
Termino cle novoauffgkwisse Jahre ebenfals auffm Land-Gericht verpfachtet 
werden. Wer darzu Lust hat, hat sich gleichfals zu melden. 
n.)Jn
	        

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