Full text: Casselische Polizey- und Commerzien-Zeitung (1733/34)

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deS Scheiben-Schiessens in Städten und Dörffem, worüber viele'ih- 
re Handthierung gäntzlich zurück setzen, und sich miniren, hinkünfflig nur in de 
nen Haupt-Städten Cassel, Marburg, Rinteln, Schmalkalden, HerSftld und 
Ziegenhayn, ausser den dritten Oster-und Wngst-Tag, die Sommer-Monat 
aber alle r^agen einmahl, bey denen übrigen Land-Städten aber über die 
vorgedachten Fest-Tage nur 2. Monat durch alle 14.Tage soll zuschiessen erlaubt 
seyn. Auff den Dörffem aber ist hinfüro alles Schriben-Dchieffen gäntzlich 
verbotten worden, und sollen die Übertreter dem Befinden nach an Gut und 
Leib gestrafft werden. 
11 . Sachen/ so inl um und ausserhalb (Laste! zu verkauften. 
z.) Es will der procurawr Fifci Herr Henrich Schmitt, fein in der untersten 
Ziegen-Bassen an ihm her gelegenes Nrben-Haus um eine gewisse Summa 
Geldes verkauffen , und seynd allbereits vier hundert und zwantzig Rchlr.dar- 
auff gebotten; Wer nun ein mrhrers geben will,kan es bey ihm anzeigen. 
2. ) Des Schumachers Johann Peter Fischers Wohn - Haus, in der unter 
sten Sndten Gaffe zwischen Meister Johann Släsners Erben und dem Pe- 
ruqummacher Jean Aubery , so dann besten Garten gelegen vor dem To- 
dm-Thor, zwischen Johann George Kniest und dem Rahts-Verwandten 
Herrn Lotheisen, item noch ein Garten vorm Unter-Neustädter Thor an dem 
R.e§illrsrorj, Herrn Gchebe, und dem RchtS-Verwandten Herrn Johann 
Caspar OsiuS gelegen ,sollen cx officio an den Meistbietenden verkaufft werden; 
Wer nun auff diese bemeide Stücke zu biehten Lust hat, kan sich bey hiesigem 
Stadt-Gericht melden. 
3. ) Auffdas (^ouäettifcheHauS auffdrmGraben feyndnunmehr02L5O.Rthlr. 
Spotten worden; Wer ein mehrerS zu geben gesinnet,kan sich zu gehöriger Zeit 
angeben. 
4. ) Es wollen Meister Jacob Wilcken seel. hinterlassene Kinder aufferhaltenes 
Dscrerum allenanäl, ihr ererbtes VätterlicheS WohnHauS zwischen Herr 
Störnebach und Herr Martin gekegen, um eine gewisse Summa Geldes ver 
kauften: Und seynd! bereits 1500» Rthlr. daraüff gebotten worden ; Wer 
nun denen Unmündigen zum besten ein mchrerszu geben willens ist , kan sich 
bey dem bestellten Vormund meiden. 
r S ♦) Meister Frantz Röse, Bürger und Metzger in der Unter-Neustadtwill sein 
Wohn-HauS in verlangen Schenckel-Gaffn, zwischen Johann Henrich 
Speck und Johann George Schüttens Erben gelegen, für eine Summa Gel- 
des verkauffen; Wer hierzu Lust hat,wolle sich dev ibm angeben. 
W ^.H"rn Directores öeö Frnntzösischen Hospitals cUbict , wollen ein ach- 
teg Theil Platz anes Hauses zu CackShaven nebst Zugehör, zwischen den Stru- 
bischen
	        

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