Full text: Kreis des Eisenberges (N.F., Bd. 3)

Vorwort 
Vil 
Vorwort 
Der vorliegende Band vom Ureis des Eisenbergs (Kr. Korbach) setzt die neue Folge der Bau- 
und Kunstdenkmäler im Regierungsbezirk Kassel fort. Lr ist der dritte Band der Serie. 
Korbach, das alte wirtschaftliche und geistige Zentrum des Landes mit seinen beiden Kirchen, 
den Fachwerkhäusern und gotischen Steinhäusern, stellt naturgemäß den Schwerpunkt des 
Kreises dar und mußte entsprechende Berücksichtigung finden. Daneben ist eine überraschende 
Zahl von Kunstgegenständen in den nicht leicht zugänglichen Gegenden des Kreises ans Tages 
licht gezogen, die als glückliche Bereicherung unserer Kenntnis vom heimischen Kunstgut an 
gesehen werden können. 
Für die historische Bearbeitung dieses Bandes, die von Herrn Dr. tD. Medding besorgt wurde, 
bilden wiederum die Urkunden, Akten und Pläne des lvaldecker Archivs im Staatsarchiv 
zu Marburg sowie die Archive der Pfarreien des Kreises die Grundlage, hinzu kommen die 
umfangreichen Bestände des Korbacher Stadtarchivs. Daneben wurden der handschriftliche 
Nachlaß von Ioh. Ad. Th. Ludw. varnhagen im Archiv des Geschichtsvereins zu Arolsen, die 
handschriftlichen Urkunden-Regesten zur Waldecker Geschichte von Heinrich Langenbeck im 
Marburger Staatsarchiv, sowie die Stadtchroniken von Korbach und Sachsenberg benutzt. 
Den kunstgeschichtlichen Überblick hat Herr Dr.-Ing. Gottfried Ganßauge gegeben, während die 
vorgeschichtliche Einführung wiederum Herr Dr. Fritz Adolf Brauer in dankenswerter weise 
zur Verfügung gestellt und Herr Dr. Wolfgang Medding den allgemeinen und historischen Teil 
der Einführung übernommen hat. Im übrigen haben die drei Bearbeiter das vorliegende 
Material in gleicher weise wie in den früheren Bänden unter sich aufgeteilt. Auch hier sei 
jedoch nochmals betont, daß eine völlige Trennung der Arbeitsgebiete weder möglich noch 
erstrebt war. 
vom Bezirksverband Hessen und dem Deutschen Tag für Denkmalpflege sind die erforderlichen 
Mittel für die Bearbeitung und die Drucklegung in großzügiger weise bereitgestellt worden. 
Der Herr Landrat des Kreises hat zur Finanzierung beigetragen, und eine Beihilfe der Stadt 
Korbach hat eine wesentliche Erweiterung des Abbildungsteiles möglich gemacht. Allen diesen 
Stellen gebührt in erster Linie unser Dank. 
Die Durchführung der Arbeiten hat im besonderen Herr Bürgermeister Dr. 'Zimmermann- 
Korbach mit lebhafter Anteilnahme verfolgt. In freundlichster weise gefördert sind die Be 
arbeiter auch durch den leider verstorbenen Direktor des preußischen Staatsarchivs, Herrn
        

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