Full text: Kreis des Eisenberges (N.F., Bd. 3)

Dalwigksthal 
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Ruf ri ft: Rufteres Sandsteinbau aus wildem Bruchstein, steinsichtig verputzt. Thor: Die Taf. 8 
Mauerkanten mit kleinen Kalksteinquadern gefaßt. Spitzbogige Fenster in Schräglaibung, mit 
gekehltem Gewände. Uber Traufkehle ein Schrägbrett. Ungewöhnlich steiles Satteldach mit 
Iüdwalmen, in deutscher Schieferdeckung. Der hochragende Uordgiebel verschiefcrt. 6m Süd. 
ende des Firstes ein Spitzkegel mit Knauf. Schiff: Rechteckige Fenster mit gefastem Ge 
wände. In der Mitte der Schmalseite Türe mit schlichtem, rechteckigem Gewände, im Sturz in 
Kapitale bez.: „ANNO: DOM: CHRISTI. 1620." Darüber ein rechteckiges Fenster in gekehltem 
Gewände. Im Sturz ein Schildchen mit dem Dalwigkschen Wappen. Vas Giebelfeld in Fach, 
werk. Uber Schrägbrett Satteldach in deutscher Schieferdeckung. 6m Nordende vierseitiger 
Dachreiter, verschiefcrt, darauf achtseitiger Spitzhelm mit flachem 6nlauf. 
Inneres. Schiff und Thor unter einheitlicher Balkendecke. Diese im Schiff von zwei Taf.y 
Längsunterzügen getragen. Sie ruhen auf je zwei Rundsäulen mit verstärktem Fußstück auf 
Sandsteinsockel. Die Fenster im Schiff in flachbogiger, die im Thor in spitzbogiger Schräglaibung; 
die letzteren mit gekehltem Gewände. Unter dem mittleren Thorfenster eine rundbogige Nische. 
Im Thor Reste einer Tinwölbung mit spitzbogigen Kappen: sichtbar noch die Schildbögen 
und die Konsolstücke der Rippen. In Dst- und Westwand des Thores rechteckige Türen zu den 
Grüften. Uber der westlichen eine spitzbogige Rundnische, ebensolche an der Südostseite. Fuß. 
bodenbelag aus Sandsteinplatten, im Thor z. T. aus in Fischgratmuster hochkant verlegten 
Basalttuffsteinchen. — Kehlbalkendach auf mehrfach unterstütztem und verstrebtem Mittelunter- 
zug, über Thor zweigeschossig, über Schiff mit kfahnenbalken. 
6lte Gruft: Rohes Bruchsteinmauerwerk, der Dberteil der Nordwand Fachwerk, ver 
schalt. vor Südseite roher Sockel, der sich auch vor der Südostseite des Thores hinzieht. Kleine 
Luken. 6m Züdende der Gstwand abgeschrägter Stützpfeiler. Schleppdach vom Kirchendach aus, 
bis über den Stützpfeiler gezogen; deutsche Schieferdeckung.
	        

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