Full text: Kreis des Eisenberges (N.F., Bd. 3)

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Rattlar 
Rattlar. 
Dorf an der Straße Usseln—Stormbruch, Haufendorf am westlichen Hange über dem Tal des zum Itterbach fließenden 
Dommelbaches. 389 Einwohner. 
Quellen. Staatsarchiv Marburg: Urkunden ab 1345. Zlechtdorfer Urkunden ab 1168. Landregister 1537 und 
1541. Salbuch 1666. Langenbecks Nachlaß. 
Literatur, w. Elassen 274. L. Eurtze 643. v. Klettenberg Mskr. 1738, T. I Kap. II 8 12. varnhagen Mskr. 
Kirchenbuch - Eintragungen ab 1644 im Kb. Usseln. 
Rattelara (1168), Ratlara (1194), Ralere (um 1350), Rathlera (um 1460), 
Rattler (1537).— 
1101 von Graf (Erpo von Padberg dem Rloster Flechtdorf bei seiner Gründung vermacht. 1168 
dem Rloster Flechtdorf von Erzbischof Philipp von Röln bestätigt. 1194 besitzt Rloster Flecht 
dorf in R. ein Vorwerk und eine Hufe, desgl. um 1460. 1528 pachtet Friedrich von Twiste 
Vorwerk und Gut von Rloster Flechtdorf. 1537 hat Johann von Eppe den Sehnten. Tin 
anderes Gut in R. besaß um 1350 Gottschalk von Thülen als Lehen der Waldecker Grafen. 
Die von Thülen haben 1591 und noch 1778 daselbst ein Gut. — 1738 22 Wohnhäuser. 1842 
Dorfbrand, bei dem etwa 20 Häuser abbrannten. — Das Dorf hatte vor 1730 noch eine 
Rirche, später nicht mehr. Sie war Filial von Usseln, Heute ist die Gemeinde dorthin ringe, 
pfarrt.
        

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