Full text: 70 Jahre Flugplatz Fritzlar 1938 - 2008

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Vorwort des Herausgebers 
Kommandeur 
Kampfhubschrauberregiment 36 
 
 
Der Zeitpunkt für die Veröffentlichung einer 
Dokumentation zur 70-jährigen Geschichte des 
Militärflugplatzes in Fritzlar hätte nicht besser gewählt 
werden können. 
Nicht nur der ursächliche Anlass des 70-jährigen 
Bestehens als solcher, sondern auch das in 2007 
erreichte 50-jährige Jubiläum der Fritzlarer 
Heeresfliegertruppe verdienen der Aufarbeitung und 
Würdigung. Zudem zeigt das Werk in einer Phase der grundlegenden Neuausrichtung 
der Fritzlarer Heeresflieger, die zukünftig im Rahmen der internationalen 
Verpflichtungen Deutschlands gemeinsam mit anderen Truppenteilen weltweit 
eingesetzt werden können, die Entwicklungsgeschichte einer nunmehr abgeschlossenen 
Ära auf, die seit Aufstellung der Bundeswehr die eigene Landesverteidigung zum 
Schwerpunkt hatte. 
Diese Dokumentation ist keine alles erschöpfende, wissenschaftliche Abhandlung der 
Flugplatzgeschichte. Vielmehr ist sie eine umfassende, chronologisch geordnete 
Wiedergabe von Zeitzeugnissen in Wort und Bild. Beim Lesen fühlt man sich in die 
jeweilige Zeit hinein versetzt, erinnert sich möglicherweise an das eigene Erleben oder 
Beobachten und erkennt sich gar selbst als Zeitzeuge wieder. Eine sehr lebendige 
wechselvolle Geschichte wird deutlich. Die Lektüre dieser Arbeit empfiehlt sich daher 
einem Publikum, das sich für die Historie der Fritzlarer Garnison im Allgemeinen und 
für wichtige lokale Ereignisse in der Geschichte der stationierten fliegenden 
Truppenteile im Besonderen interessiert. 
Die vorliegende Entwicklungsgeschichte des Flugplatzes ist vor allem das Ergebnis 
vielfältiger Bemühungen und Aktivitäten. Alle, die sich hier gewinnbringend in den 
Gestaltungsprozess eingebracht haben, verdienen den Dank und die Anerkennung der 
heutigen Nutznießer. 
Insbesondere sei an dieser Stelle Herrn Klaus Leise vom Fritzlarer Geschichtsverein 
gedankt, der in mühevoller, engagierter Arbeit umfangreiche Materialien der Phase 1935 
bis 1945 aus Archiven, Behörden und vor allem von Zeitzeugen im In- und Ausland 
zusammengetragen hat. 
In gleicher Weise verdienstvoll sind aber auch die darauf aufbauenden weiterführenden 
Recherchen und die Fertigstellung dieser Dokumentation. 
Dem Autor und seinen Helfern seien Lob und Dank ausgesprochen. 
 
 
Lothar Kraß 
Oberst
        

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