Full text: 70 Jahre Flugplatz Fritzlar 1938 - 2008

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Die Kommandeure der in Fritzlar stationierten Verbände im Jahre 1939: 
 
 
Oberst Lackner       OTL Höhne        Oberst Feudel 
Kommodore KG 54      Kdr.  I./KG 54                   Fliegerhorstkommandant 
 
OTL  Otto Höhne war im Ersten Weltkrieg Jagdflieger und seitdem mit dem 
Fliegerkameraden Hermann Göring befreundet. Mit seiner Familie wohnte er als 
Kommandeur I./KG 54 in Fritzlar im Kommandeurshaus, dem heutigen Gebäude 33. 
Die Familie wurde in Fritzlar mehrfach von Reichsminister Göring besucht. „Es wurde 
Skat gespielt und mancher Schluck getrunken“ berichtet Höhnes Sohn Joachim. 
 
Bombenabwurfgelände bei Rothelmshausen 
Mit „nein“ werden interessierte Leser die Frage der 
HNA am 27. 01. 2007 (rechts) beantwortet haben. 
In den Akten der Fritzlarer Revierförsterei in 
Rothelmshausen gibt es jedoch einen Hinweis, der 
die frühere Nutzung des 6 ha großen Waldstücks 
41C (Kartenausschnitt) als „Ehemaliges Zielgebiet 
für Bombenabwurf durch Stukas“ belegt. 
 
Ab Ende der 30er Jahre 
gab es die Ju 88, die für 
den Sturzkampfangriff 
geeignet war. Wenn 
dieser Typ auch nicht 
ständig in Fritzlar 
stationiert war, so 
waren Teile des KG 54 
mit dem Bomber 
ausgerüstet und haben 
vermutlich dort geübt.
        

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