Full text: 70 Jahre Flugplatz Fritzlar 1938 - 2008

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Warum die Entscheidung  für das Gelände im Süden Fritzlars gefallen war, kann nicht 
eindeutig belegt werden. Für die Standorte der neuen Fliegerhorste wurden damals auch 
wegen des hohen Geländebedarfs oft kleine Gemeinden in dünn besiedelten 
Landstrichen ausgewählt.  
 
Der Kartenausschnitt von 1927 zeigt den Exerzierplatz im Nordosten der Stadt und im 
Süden den Bereich um die „Auewarte“ für den neuen Fliegerhorst. Den Landwirten aus 
Zennern wurde in der Folge das benötigte Bauland im Enteignungsverfahren abgekauft, 
und man begann rasch mit den Baumaßnahmen. Es entstanden Kommandantur, 
Flugzeughallen, Werkstätten, Flugleitung, Munitions- und Tanklager, Unterkünfte, 
Wirtschaftsgebäude und weitere Betreuungseinrichtungen. Die Aufstellung der 
Fliegerhorstkommandantur wird zum 01.04.1938 befohlen. Neben Gatow und Lechfeld 
werden nur noch in Fritzlar Leimbinder für die weit gespannten Dachkonstruktionen 
einiger Flugzeughallen verwendet, die heute unter Denkmalschutz stehen.
        

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