Full text: 70 Jahre Flugplatz Fritzlar 1938 - 2008

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01. April 2008: 70 Jahre Flugplatz Fritzlar 
In den vergangenen 70 Jahren hat sich der Fritzlarer Flugplatz mit seiner Kaserne immer 
wieder verändert. Viele Truppenteile sind gekommen und gegangen, Gebäude wurden 
abgerissen, andere modernisiert oder neu gebaut. Er wurde mit einer festen Start- und 
Landebahn sowie Einrichtungen für An- und Abflüge nach Instrumentenflugregeln bei 
schlechtem Wetter ausgerüstet. Derzeit laufen die umfangreichsten Veränderungen in 
der Geschichte des Flugplatzes, um ihn für die neuen Anforderungen fit zu machen. 
 
Insgesamt hat die Flugplatzanlage ihren Charakter eines Fliegerhorstes aus den 1930er- 
Jahren, auch dank der unermüdlich konsequenten Bemühungen der Denkmalpflege, die 
bei den Soldaten nicht immer auf Ver-
ständnis gestoßen sind, unverkennbar 
erhalten. Es macht heute Freude, zu 
erkennen, wie alte zweckmäßige Bau-
substanz nicht abgerissen, sondern sa-
niert, modernisiert und mit neuen 
Ergänzungen wieder zu einem schönen 
Gesamtensemble entwickelt wird. Der 
Flugplatz Fritzlar ist einer der wenigen 
militärischen Standorte in Deutschland, 
der in den vergangenen Turbulenzen 
von Umgliederungen, Reduzierungen, 
Auflösungen und Neuaufstellungen von 
Truppenteilen und Garnisonen gerade 
wegen seiner zentralen geographischen 
Lage 70 Jahre überlebt hat und nun zu 
einem der modernsten Standorte des 
Heeres ausgebaut wird. Fritzlar hat  
Modellcharakter für die Modernisie-
rung weiterer Heeresflugplätze, wie 
Faßberg und Roth. Fritzlar bleibt in 
Deutschland das wichtigste militärische 
Drehkreuz für Luftfahrzeuge zum Tanken. 
Holzdorf

Fritzlar

Roth
Celle

Rheine
Laupheim

Faßberg

Nieder-
stetten
 Bückeburg
        

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