Full text: Waldeckisches Intelligenzblatt (1788)

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nicht weniger erhalten, und es 
denen Pfarrers, und Schul» 
Meisters zur Ehre und Beförde 
rung, denen Richters, Grebens 
und jedem andern vernünftigen 
Mann aber zum wohlverdienten 
Lob, und vieleicht zu einiger 
Belohnung gereichen würde, 
wenn sie sich in vieler Sache 
besonders eifrig und geschäftig 
bezeigen, und etwa Sontags 
nach dem Gottesdienst, oder zu 
einer andern gelegenen Zeit acht 
bis zehen der vernünftigsten 
Ackerleute, und Köchers zusam- 
men beriefen , demselben besagten 
zwey Schriften, und daraus 
erfolgende Vortheile handgreif 
lich erklären , sie zu deßen Be 
folgung überzeugend ermahnen 
und aufmuntern, auch mit 
zwey oder drey vernünftigen 
Gemeins männern den Ent 
bauung und Trocknung des 
Klees vorerst selbst den Anfang 
zu machen, und sodann auch 
nach Anleitung solcher Vorschrif 
ten die letzern und Esparsette 
an schicklichen orthen anzusäen. 
Da aber bekantlich 
4) jemanden von seinem Jr- 
thum, auch von Wahrheiten zu 
überzeugen, kein leichteres und 
beßeres Mittel ist, als wenn 
man ihm augenscheinliche und 
fühlbare Proben und Erfahrun 
gen vor Augen legt, und der 
Arme, mit Grund vor allen 
Neuerungen mißtrauische und 
furchtsame Haußman auch ge 
wiß auf keine andere Art sich 
von seinen alten Aberglauben 
und Vorurtheilen abbringen, 
und hingegen zu einer andern, 
neuen, ihm selbst vortheilhaften 
Einrichtung seiner Haußhaltung 
bewegen läßt. 
schluß faßen mögten, mit An- 
(Der Beschluß folgt.)
	        

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