Full text: Waldeckisches Intelligenzblatt (1788)

finden Gegenstand meine ohn- 
maßgebliche brauch- oder un 
brauchbare Gedanken und Vor 
schlage hierdurch darlegen; und 
wann sie bey Lerim. Hochfürst 
licher Durchlaucht, und Dero 
Regierung Beyfal finden, sol 
che demnächst zu jedermans 
Beurtheilung, Billigung, oder 
Mißbilligung durch das Jntelli- 
genzblat bekant machen- Wo 
bey eS mir angenehm, und zu 
meiner Belohnung genug seyn 
wird, wann ich darüber (aber 
auch im Jntelliqenzblat) ver 
nünftige Erinnerungen, und der 
Sache anpaßenve Einwürfe le 
sen werde; denn mit unver 
nünftigen, Superklugen, und 
tadelsüchtigen Leuten, und de 
ren Ksilorinements mag ich 
nichts zu thun haben, und gön» 
ne ihnen darin ihre Herzenslust 
gar gern. 
Meine Vorschlage sind demnach 
folgende. 
,) Weil ein jeder von der 
Sache, darin er unterrichtet 
werden soll, vorerst eine ober- 
flächige Kentniß, und die ein 
fachsten Begriffe haben muß, 
diese aber durch des Herrn von 
Aleefelds 'Zuruf , und preiß- 
schrifc, wann solche jedem in 
die Hand gegeben würden am 
leichtesten erhalten werden tönte 
& WS- is 
so wäre darzu, da- sicherste 
Mittel, und mein Vorschlag, 
welchen 5 ermi. Hochsürstliche 
Durchl. auch gnädigst genehmigt 
haben, daß solche beyde Schrif 
ten etwa Soomal auf Schreib 
papier in rvo abgettuckt, in 
starken blauen Papier broschiret 
und von Hochfürstl. Regierung 
davon an die Hochfürstl. Kam 
mer etwa 40, an das Forstamt 
20, und an jeden Beamten, 
nach der Größe seines Amt- 
So — 100 Exemplaria zu wei 
terer Vertheilnng an die in sei 
nem Amt befindlichen Städte, 
Gemeinden, Meyereyen, Pfar 
rers , Schulmeisters, und je 
dem andern der es verlangte 
außtheilen, dabey aber 
2) denen Beamten und Ma 
gistraten nachdrücklich empfelen, 
denen Dorfrichters, und Gre 
vens aber ernstlich befehlen las 
sen mögte, diesen Zuruf und 
preißschrift denen eigendS dar» 
zu zusammen belufenen Bür 
gers und Bauern, nicht allein 
öffentlich und verständlich vor 
zulesen, deutlich zu erklären, 
und deßrn Anwendung best mög 
lichst an zu rathen, sondern sie 
auch durch selbst eigne Proben 
und gute Exempel zur Nach 
folge aufzumuntern. Wie dann 
auch, 
3) der gute Zweck dadurch 
nicht
	        

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